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Beyoncé eröffnet Saisonreigen auf Platz eins der US-Charts

Die erste Top-Veröffentlichung des Musikherbstes hat die in sie gesetzten Erwartungen fürs Erste erfüllt. Beyoncés „B’Day“ setzt sich souverän an die Spitze der US-Albumcharts und verleiht dem amerikanischen Tonträgerhandel einen Hauch von Aufwind.

Die erste Top-Veröffentlichung des Musikherbstes hat die in sie gesetzten Erwartungen zunächst erfüllt. Beyoncés „B’Day“ setzt sich souverän an die Spitze der US-Albumcharts und verleiht dem amerikanischen Tonträgerhandel einen Hauch von Aufwind.

541.000 verkaufte Exemplare in der ersten Woche sind das beste Kassenresultat seit Mai dieses Jahres. Damals verkaufte Tool 23.000 CDs mehr. Neu auf Rang zwei ist Audioslave mit 142.000 Kopien von „Revelations“, gefolgt von Bob Dylans „Modern Times“, das in der zweiten Woche 128.000 neue Fans fand. Das Debüt der Girlgroup Danity Kane fällt nach weiteren 82.000 Verläufen auf Position vier, während der Soundtrack zu Disneys TV-Film „The Cheetah Girls 2“ mit 68.000 Einheiten auf Platz fünf klettert.

Sechste ist Christina Aguilera, die 64.000 Kopien von „Back To Basics“ absetzen konnte und damit 4000 Stück vor Jessica Simpson und ihrem „A Public Affair“ bleibt. Nach fast einem Jahr in den US-Charts zeigen die kanadischen Poprocker von Nickelback keine Ermüdungserscheinungen und verbessern sich nach 58.000 verkauften Einheiten von „All The Right Reasons“ und liegen nun an achter Stelle. Mit 2000 CDs Differenz nur knapp dahinter feiert Iron Maiden die höchste US-Chartsposition in der Bandgeschichte: „A Matter Of Life And Death“ steigt rockend auf Rang neun ein und bleibt damit vor Hinder. Deren „Extreme Behaviour“ erreicht nach 32 Wochen in den Charts mit 54.000 Verkäufen in der letzten Woche die bislang höchste Position.

Erstmals seit Monaten kann der US-Handel damit wieder auf leicht steigende Verkaufszahlen bauen. Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Albumverkäufe bis zum 10. September um 1,3 Prozent auf 9,52 Mio. Einheiten. Auch im Vergleich zur entsprechenden Woche im Jahr 2005 ist dies zu Beginn des letzten Jahresdrittels eine leichte Verbesserung. Die nunmehr seit Jahresanfang über den Handel verkauften 363,5 Mio. Alben bedeuten jedoch immer noch einem Volumenrückgang von rund fünf Prozent. Nun muss Justin Timberlakes „FutureSex/LoveSounds“ in der kommenden Woche seinen Teil zur Marktbelebung beitragen. Die ersten Trends lassen Erstwochenverkäufe um 700.000 Kopien erwarten.

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