Recorded & Publishing

Best Buy will Musicland verkaufen

Die US-Handelskette Best Buy will ihre Musicland-Filialen abstoßen. Eine Investmentbank ist bereits beauftragt, den Verkauf zu koordinieren.

Die US-Handelskette Best Buy will ihre Musicland-Filialen abstoßen. Eine Investmentbank ist bereits beauftragt, den Verkauf zu koordinieren. Als Grund für die Trennung nannte Best-Buy-CEO Brad Anderson unter anderem „fortschreitenden Rückgang der CD-Verkäufe“. Zum Geschäftsjahresende am 28. Februar verzeichneten die Musicland-Outlets ein Umsatzminus von acht Prozent. Best Buy erwarb die Musicland-Läden, die hauptsächlich in großen Shopping-Malls unter den Namen Sam Goody (CDs), Suncoast (Videos), Media Play und On Cue residieren, Ende des Jahres 2000 für 700 Millionen Dollar. Damals gab es noch rund 1200 Musicland-Outlets. Erst vor wenigen Wochen kündigte das Unternehmen an, dass etwa 150 dieser Shops geschlossen und rund 60 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Bis zum Abschluss des Verkaufs soll der Betrieb mit unverminderten Eifer weiterlaufen, sagte Connie Fuhrmann, bislang Executive Vice President Musicland und nun zur Präsidentin befördert. Einen Zwischenbericht über den Status der Kette will Best Buy im Juni vorlegen.

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