Best Buy, größter Elektrofachhändler der USA, konnte im zweiten Geschäftsjahresquartal zwar seine Umsätze und Gewinne deutlich verbessern, doch die Zuwächse kommen nicht aus dem Mediengeschäft. Musik, Video und Games verlieren bei der Kette weiter an Boden. In den drei Monaten bis zum 27. August setzten die 807 Best-Buy-Filialen in den USA und Kanada 6,702 Mrd. Dollar um, das ist ein Plus von 10,2 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2004. Dabei stieg der Nettogewinn um 47 Prozent auf 188 Mio. Dollar.
Zu diesem Ergebnis trugen jedoch hauptsächlich die guten Verkäufe von margenstarken Produkten wie MP3-Player, LCD- und Plasmabildschirme sowie Laptops bei. Das Entertainmentgeschäft lief dagegen eher schlechter als in der Vergangenheit: Mit 1,07 Mrd. Dollar macht die Sparte Entertainment Software nur noch 16 Prozent des Gesamtumsatzes aus – das entspricht einem Minus von 7,2 Prozent. Vor allem die weiter abflauenden Verkäufe bei Musik- und DVD-Titeln sind laut Best Buy dafür verantwortlich.





