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Bertelsmann will nach Fusion das Sagen haben

Bertelsmann-Chef Gunter Thielen will zwar weiterhin nicht bestätigen, dass sein Konzern mit AOL Time Warner über eine Fusion der Musiksparten verhandelt. Doch immerhin äußert er klare Vorstellungen, wie eine solche Fusion aussehen soll.

Bertelsmann-Chef Gunter Thielen will zwar weiterhin nicht bestätigen, dass sein Konzern mit AOL Time Warner über eine Fusion der Musiksparten verhandelt. Doch immerhin äußert er klare Vorstellungen, wie eine solche Fusion aussehen soll. Der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte er jedenfalls klipp und klar: „Eine Minderheitenposition schließe ich aus.“ Er strebe ein gleichberechtigtes Gemeinschaftsunternehmen an. Dessen Führung müsse eindeutig sein: „Eine Doppelspitze ist dafür nicht geeignet.“ Thielen betont zudem, dass BMG wegen der Verzahnung mit der konzerneigenen Fernsehsparte RTL ein Kerngeschäft bleiben werde. Außerdem will er beim Zusammengehen „kein wesentliches Geld in die Hand nehmen“. Thielen rechnet mit Kosteneinsparungen durch die Fusion in Höhe von 250 bis 300 Mio. Dollar im Jahr. In den nächsten Tagen veröffentlicht Bertelsmann die Halbjahresbilanz. Thielen erwartet, dass die Schulden von Bertelsmann in diesem Jahr deutlich sinken – auf rund drei Milliarden Euro.

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