Die Bertelsmann AG hat wie geplant eine Schuldverschreibung bei ausgewählten US-Investoren platziert. Dabei erhielt der Medienkonzern 500 Millionen Dollar, die nun zur Rückführung von Bankkrediten verwendet werden sollen. Bertelsmanns Finanzvorstand Dr. Siegfried Luther teilte heute mit, dass die Privatplatzierung bei 17 US-amerikanischen Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds von den Banken ABN Amro und Royal Bank of Scotland begleitet wurden. Weil die Emission mehr als dreifach überzeichnet war, wurde sie von ursprünglich 300 auf 500 Millionen Dollar erhöht. Somit sei es laut Luther das größte Private Placement eines deutschen Unternehmens in den USA. Bertelsmann erschließe sich einen ausgewählten Kreis von Investoren im US-Kapitalmarkt und stelle seine Finanzierung auf eine breitere Basis, so der Gütersloher Finanzchef, der diese Transaktion bereits im März angekündigt hatte. Ein Handel der Schuldverschreibungen an der Börse ist nicht vorgesehen.
Bertelsmann holt sich 500 Millionen Dollar in den USA
Die Bertelsmann AG hat wie geplant eine Schuldverschreibung bei ausgewählten US-Investoren platziert. Dabei erhielt der Medienkonzern 500 Millionen Dollar, die nun zur Rückführung von Bankkrediten verwendet werden sollen.






