Der Software-Hersteller eJay meldet für das Rumpfgeschäftsjahr 2001 einen Konzernumsatz von 2,2 Millionen Euro bei einem EBIT von minus elf Millionen Euro. Die Unternehmenssituation sei in Folge der angspannten Liquidität derzeit schwierig, erklärte das Unternehmen. Ursächlich für die deutliche Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (EBIT 2000: minus 1,6 Millionen Euro) seien einmalige Sondereinflüsse, darunter defizitäre, werbefinanzierte Teile des Online-Bereichs, die Vertriebsproblematik in Deutschland, ein Vertriebswechsel und Sonderabschreibungen auf die schwedische Tochter eJay AB. In Reaktion auf die schwachen Geschäftszahlen hat eJay nach eigenen Angaben „defizitäre Bereiche weitestgehend eliminiert und das Unternehmen verschlankt“. Künftig will man sich auf das Kerngeschäft Musiksoftware konzentrieren und hofft auf positive Impulse durch neue Vermarktungsverträge, etwa mit und . Erste Erfolge der Sparmaßnahmen erkennt eJay bereits in den Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs: Hier setzte die Firma 3,0 Millionen Euro um (Vorjahresquartal: 2,4 Millionen Euro), während sich das EBIT auf minus 0,2 Millionen Euro verbesserte. Für das Geschäftsjahr 2001/2002 rechnet eJay mit einem ausgeglichenen Ergebnis und einem Konzernumsatz zwischen zwölf und 15 Millionen Euro.
Angespannte Lage bei eJay
Der Software-Hersteller eJay meldet für das Rumpfgeschäftsjahr 2001 einen Konzernumsatz von 2,2 Millionen Euro bei einem EBIT von minus elf Millionen Euro.






