Die Wall-Street-Experten von Fulcrum Global Partners LLC raten Investoren davon ab, beim Börsengang der Warner Music Group (WMG) Aktien zu kaufen. Der Preisspanne von 22 bis 24 Dollar zur Ausgabe der Papiere sei viel zu hoch, um innerhalb eines Jahres relevante Investitionsgewinne machen zu können. Laut Richard Greenfield, Managing Director von Fulcrum, sei ein IPO-Preis von maximal 20 Dollar oder weniger nötig, um nach einem Jahr eine Chance auf einen Spekulationserlös von 15 Prozent zu haben. Da die Privatinvestoren des WMG-Buyouts aus dem Time-Warner-Konzern ihre Darlehen von 1,25 Mrd. Dollar bereits zurückerhalten haben, sei eher ein Ausgabepreis von 18 Dollar vertretbar, findet Greenfield. Selbst dann sei die WMG auf dem Papier noch 3,4 Mrd. Dollar wert. Fulcrum gibt zudem zu bedenken, dass die Marktaussichten im Musikgeschäft weiterhin ungewiss sind. Die Verkaufszahlen im letzten halben Jahr tendierten wieder nach unten, außerdem sei eine Prognose zu zukünftigen Umsätzen nur schwer möglich, da sich die Branche noch mitten im „digitalen Transformationszyklus“ befinde.
Analyst kritisiert Preisspanne für Warner-Börsengang
Die Wall-Street-Experten von Fulcrum Global Partners raten Investoren davon ab, beim Börsengang der Warner Music Group Aktien zu kaufen. Der Ausgabepreis sei zu hoch, um innerhalb eines Jahres relevante Investitionsgewinne machen zu können.





