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Aki Takase erhält Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk

Am 25. April 2026 nimmt die japanische Jazzmusikerin Aki Takase den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk im Congress Centrum Bremen entgegen. Die Preisverleihung ist zudem Teil des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead! in Bremen.

“Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt“, heißt es in einer Mitteilung zum Deutschen Jazzpreis.

Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, „die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht. Ihr Einfluss zeigt sich vor allem in ihrer partizipativen Arbeitsweise und in den vielen musikalischen Querverbindungen, die daraus entstanden sind“.

Aki Takase ist stolz darauf, diese Auszeichnung zu erhalten: „Auch wenn ich mich wahrscheinlich auf der Zielgeraden meiner Karriere befinde, hoffe ich von ganzem Herzen, dass mein Mann Alexander und ich unsere musikalischen Aktivitäten so lange wie möglich fortsetzen können und dabei ‚Take The AA Train‘ bei guter Gesundheit bleiben.“

Ein entscheidender Schritt in der künstlerischen Entwicklung von Aki Takase war der Umzug von Aki Takase von Osaka nach Berlin in den späten 1980er-Jahren. Hier wurde sie Teil einer Szene, in der Improvisation, Zusammenarbeit und künstlerischer Austausch im Zentrum stehen.