Die erste Session trägt den Titel „Who Gets Seen? Visibility, Access & Legitimacy“ und widmet sich den Themen Sichtbarkeit, Zugang und Legitimität in der Kreativbranche. Moderiert wird sie von Lucy-Llonna Larbi, Gründerin des afrodeutschen Startup-Pitch-Formats AiDiA. Als Gäste sind Bisseh Akamé, Senior Director Diversity, Inclusion & Belonging bei der Universal Music Group, und die Kreativtechnologin Jumoke Fernandez angekündigt.
Gegründet wurde Future Female Africa von Onejiru Arfmann, der Initiatorin der Convention. Im Anschluss präsentiert die Organisation ab 18:45 Uhr im Arts Village des Reeperbahn Festivals auf dem Heiligengeistfeld den Prototypen eines autarken Wasseraufbereitungscontainers namens Yunomi. Dieser entsteht in Kooperation mit der Grünbeck Stiftung, dem Annos One Fine Day Artcenter aus Kibera in Nairobi, Viva Con Agua und dem Musiker Jan Delay. Er vereint die Funktion eines Kunstwerks mit einem autarken Wasseraufbereitungssystem.
Bis 20:10 Uhr sind rund um den Container weitere Programmpunkte geplant, darunter Live-Paintings und eine Ballettinszenierung mit der südafrikanischen Choreografin Connie Kau. Anschließend treten unter anderem Jan Delay & Delaydies sowie Shingai von den Noisettes auf. Der Eintritt ist frei.
Nach dem Festival soll der Container per Schiff nach Kenia transportiert werden, um im Annos One Fine Day Artcenter der Aktivistin Krysteen Savane sauberes Trinkwasser zu liefern. Savane wird am 17. September ebenfalls in Hamburg vor Ort sein, wie die Veranstalter mitteilten.


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