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Zukunft der Berliner Seefestspiele durch Senatsauflagen gefährdet

Für die zweite Ausgabe der Seefestspiele Berlin sind zwar alle Genehmigungen erteilt, die Besucherkapazität sinkt aber pro Vorstellung aufgrund von Auflagen des Senats um 800 Sitzplätze. Dadurch sehen die Gesellschafter die Zukunft der Seefestspiele in Frage gestellt.

Die zweiten Seefestspiele Berlin, die vom 16. August bis zum 2. September 2012 wieder tausende Freiluft-Opernfans zum Berliner Wannsee locken sollen, sind nun auch seitens der Behörden final genehmigt. Berlin könne sich somit laut der Deutschen Entertainment AG (DEAG) auf ein Open-Air-Opern-Spektakel mit Aufführungen von Georges Bizets „Carmen“ in der Inszenierung von Volker Schlöndorff freuen. Durch „eine zu erfüllende Auflage im Bereich der Wasserschutzzone II“ müsse allerdings die Bühne mit der 12 mal 24 Meter großen Fächerkonstruktion der Filmstudios Babelsberg um sechs Meter verschoben werden. Das sei gleichbedeutend mit 800 Sitzplätzen weniger für die Zuschauer. Denn durch die Verkleinerung der Veranstaltungsfläche falle nun ein Teil der Tribüne weg.

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