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Westfalenhallen erzielen Rekordumsatz

Im Jahr seines 100-jährigen Bestehens erzielte die Westfalenhallen Unternehmensgruppe mit 76,4 Millionen Euro Umsatz den höchsten Umsatz ihrer Geschichte – ein Plus von 14,9 Prozent zum Vorjahr. Dazu trugen 1,7 Millionen Besuchende bei.

Mit dem Rekord unterstreiche die Westfalenhallen Unternehmensgruppe ihre Bedeutung als wichtiger Messe-, Kongress- und Veranstaltungsstandort sowie relevanter Wirtschaftsfaktor für die Region, heißt es aus Dortmund. Die Messe Dortmund GmbH blieb mit 41,3 Millionen Euro der größte Umsatzträger. Die Westfalenhalle GmbH verzeichnete einen Umsatz von 17,0 Millionen Euro, während die Kongress Dortmund GmbH 14,9 Millionen Euro erwirtschaftete.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 5,2 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg die Eigenkapitalquote weiter auf 52,6 Prozent und unterstreiche damit die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmensverbundes. Die Besucherzahl stieg auf rund 1,7 Millionen und lag damit über dem Vor-Corona-Niveau. „Die positive Entwicklung steht auf einem breiten Fundament: im Messegeschäft, im Kongressbereich und in der Westfalenhalle. Sie zeigt, dass die Westfalenhallen Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren nicht nur an frühere Erfolge anknüpfen konnte, sondern sich zugleich strategisch breiter, resilienter und marktnäher aufgestellt hat“, so der Bericht weiter.

Getragen wurde das Jahresergebnis von allen drei operativen Säulen des Verbundes. „Die Messe Dortmund blieb mit 41,3 Millionen Euro Umsatz stärkster Umsatzträger innerhalb der Unternehmensgruppe. Die Westfalenhalle verzeichnete mit 17,0 Millionen Euro ein besonders starkes Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Die Kongress Dortmund GmbH erzielte 14,9 Millionen Euro Umsatz und bleibt als Bindeglied zwischen Messegeschäft, Kongressen, Tagungen, Hotel und Gastronomie ein zentraler Bestandteil des integrierten Standortmodells.“

Die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2025 sei zugleich Ausdruck einer langfristigen Linie: „Nach dem Umsatzbestwert 2024 konnte die Unternehmensgruppe direkt einen neuen Rekordwert erreichen. Das belegt die nachhaltige Wachstumsdynamik und schafft zugleich die Grundlage, um anstehende Investitionen in Qualität, Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit langfristig abzusichern.“

„Das Jahr 2025 war für uns in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich“, bilanziert Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin Westfalenhallen Unternehmensgruppe. „Zum 100-jährigen Bestehen konnten wir den höchsten Umsatz unserer Unternehmensgeschichte erzielen. Dieses Ergebnis zeigt, wie gut wir im nationalen und internationalen Veranstaltungssektor aufgestellt sind. Gleichzeitig bekräftigt es unseren strategischen Weg, das Messe-, Kongress- und Eventgeschäft eng miteinander zu verzahnen. Vor dem Hintergrund eines anspruchsvollenMarktumfelds werden wir mit klugen, nachhaltigen Investitionen, digitalen Services sowie kundennahen und schlanken Prozessen die Entwicklung der Westfalenhallen weiter vorantreiben.“

Im Messebereich fanden 88 Veranstaltungen statt. 9.78 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen, mehr als 701.000 Besuchende nutzten die Veranstaltungen als Plattform für Austausch und Geschäftsanbahnung. Auch der Kongressbereich gestaltete sich positiv: 658 Veranstaltungen mit mehr als 102.000 Teilnehmenden hätten die Bedeutung des Standorts für Tagungen und Kongresse gezeigt.

„Ebenso erfolgreich fiel die Bilanz für die Westfalenhalle aus. Mit 162 Veranstaltungen – und damit rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr – sowie rund 936.000 Besuchenden festigte die traditionsreiche Arena ihre Rolle als eine der wichtigsten Event- und Konzertlocations Deutschlands“, so der Jahresbericht. „Dazu trugen zahlreiche ausverkaufte Shows, internationale Produktionen und große Sportereignisse bei. Insgesamt besuchten rund 1,7 Millionen Menschen die Messen, Kongresse und Veranstaltungen in den Westfalenhallen.“

Mit großen Konzerten, spektakulären Shows und Top-Events des internationalen Sports habe die Westfalenhalle ihr Publikum begeisterte. „Zu den Höhepunkten gehörten fünf restlos ausverkaufte ‚mittendrin – akustisch‘-Konzerte von Herbert Grönemeyer anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Westfalenhallen. Darüber hinaus markierte der Tourstart von Apache 207 einen vielbeachteten Auftakt für eine der größten deutschen Arena-Tourneen des Jahres. Auch internationale Musikgrößen wie Rod Stewart auf seiner Abschiedstour sowie drei ausverkaufte Konzerte von Ayliva sorgten für große Resonanz beim Publikum.“

Der Ausblick auf das Jahr 2026 ist jedoch etwas getrübt: „Die wirtschaftliche Gesamtsituation bleibt auch 2026 volatil und stellt Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen. Steigende Kosten, ein verändertes Buchungs- und Investitionsverhalten sowie die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage werden auch auf die Veranstaltungswirtschaft spürbare Auswirkungen haben. Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe geht daher von einem anspruchsvollen Geschäftsjahr aus.“