Hai in den Mai hätte vom 30. April bis 3. Mai stattfinden sollen, das Wonderland Festival hätte vom 6. bis 9. August über die Bühne gehen sollen. In der Vergangenheit wurden dafür jährlich 6000 bis 8000 Tickets verkauft. Die am 27. Mai angeordnete Insolvenz betrifft allerdings nur die Waldfrieden-Events GmbH, nicht den gemeinnützigen Verein Waldfrieden Kultur., der laut eigenen Angaben weiterhin Veranstaltungen in der Location veranstalten will.
Auf sozialen Medien teilt die Waldfrieden-Events GmbH mit: „Mit großem Bedauern mussten wir Ende letzter Woche nach Jahrzehnten intensiver Arbeit und unzähliger gemeinsamer Momente einen Insolvenzantrag für die Waldfrieden-Events GmbH stellen. Dieser Schritt fällt uns alles andere als leicht. Insbesondere mit Blick auf die vielen Menschen, die den Waldfrieden über Jahre mitgetragen, begleitet und geprägt haben: unsere Mitarbeiterinnen, Künstler*innen, Partner*innen, Unterstützer*innen und natürlich euch als Community. Dafür von Herzen Danke.“
Die Kreisverwaltung habe klar gemacht, dass eine Wonderland-Veranstaltung im Waldfrieden dieses Jahr nicht genehmigt werde, egal was der Veranstalter tue. „Diesmal wird klar kommuniziert, dass man definitiv eine vollständige Artenschutzprüfung verlangt, die bis August einfach nicht fertig sein kann. Beim Hai in den Mai hatte man uns noch signalisiert, eine vorläufige Einschätzung könnte eventuell reichen, was bekanntlich dann nicht der Fall war. Das ist letztlich der endgültige Grund, warum sich die Insolvenz nicht mehr abwenden ließ. Zumindest haben wir diesmal frühzeitig Klarheit“, so das Unternehmen weiter.
„Es wird auch weiterhin geschaut, ob es eine Möglichkeit gibt, die Festivals Wonderland und Hai in den Mai in einer neuen Form weiterzuführen“, schreibt der Veranstalter. „Wir sind optimistisch, dass wir bald positive Neuigkeiten vermelden können.“ Allerdings sind die Ticketpreise für Hai in den Mai laut Medienberichten noch nicht zurückerstattet worden.







