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US-Kongress fordert intensive Prüfung der Live-Fusion

Ein Kartellausschuss des US-Senats hat das Justizministerium zu einer eingehenden Prüfung der Fusionspläne von Live Nation und Ticketmaster ermahnt. Auch Mitglieder des Repräsentantenhauses warnen vor den Folgen der Live-Fusion.

Ein Kartellausschuss des US-Senats hat das Justizministerium zu einer eingehenden Prüfung der Fusionspläne von Live Nation und Ticketmaster ermahnt. „Es ist offensichtlich, dass diese Fusion ernsthafte wettbewerbsrechtliche Fragen aufwirft, die eine genaue Prüfung unabdingbar machen“, schrieb der Vorstand des Ausschusses, Senator Herb Kohl, laut der Nachrichtenagentur Reuters an Christine Varney, Kartellrechtschefin im Justizministerium. Kohl befürchtet, die Fusion könnte „einen Entertainment-Giganten schaffen, der von Künstlermanagement, Konzertbuchung, Spielstättenbetrieb bis hin zum Merchandising und Sekundärticketmarkt alles kontrolliert.“ Das Justizministerium dürfe die Fusion nur absegnen, wenn gewährleistet sei, dass der Merger nicht zu höheren Preisen für die Konsumenten führe, so Kohl.

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