Laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ soll München Ticket auch unter einem neuen Eigentümer „als Marke und Dienstleisterin der Kulturbetriebe“ erhalten bleiben, so steht es in der Vorlage zum Beschluss, der in der letzten Sitzung vor der Sommerpause gefasst worden sei. Bedingung für den Verkauf ist unter anderem eine Zusage, alle Angestellten weiterzubeschäftigen und auch künftig Tickets für kommunale Kulturbetriebe anzubieten.
Der Gewinn aus dem Verkauf soll in den städtischen Haushalt fließen. Allerdings muss die Stadt noch eine Bürgschaft von einer halben Million Euro übernehmen, damit der Betrieb bis zum Übergang an den neuen Eigentümer reibungslos weiterlaufen kann, wie die „SZ“ schreibt. Bislang gehörte München Ticket jeweils zur Hälfte dem Olympiapark München und der Gasteig-Betreibergesellschaft, zwei ebenfalls kommunalen Unternehmen.
Einer der Gründe, warum München Ticket nicht so florieren konnte wie andere Ticketingunternehmen, war die Regelung, dass man dort gemäß der Satzung keine Karten für große, überregionale Veranstaltungen erwerben konnte. Von dieser Vorgabe soll ein neuer Eigentümer dann befreit werden.






