“Der Lieblings-Artist kündigt eine Tour an. Man schafft Platz im Kalender, stellt sich einen Wecker – und ist trotzdem bereits hinter tausenden anderen“, leitete Rene Volker, Senior Director Live Music bei Spotify, ihre Ankündigung zu „Reserved“ ein. Das Ergebnis seien häufig ausverkaufte Kontingente oder Tickets zu dreifachen Preisen von Scalpern.
Auch Künstler:innen litten darunter: „Sie schauen in die Menge und fragen sich: Sind die Fans, die meine Karriere aufgebaut haben, überhaupt hier? Das ist zutiefst ungerecht, und das ist es schon viel zu lange.“
Als Partner der neuen Gegenmaßnahme „Reserved“, die Premium-Abonnentinnen exklusiven Zugriff auf Tickets geben will – gab Spotify eine mehrjährige Kooperation mit Live Nation bekannt. Der Start erfolgt in den USA, weitere Märkte sollen folgen. „Reserved ist eine der bedeutendsten Verbesserungen von Spotify Premium seit der Gründung des Unternehmens – und das verändert, was es bedeutet, Abonnent:in zu sein.“

Um leibhaftige Fans zu identifizieren, wolle Spotify auf seine mächtige Datenlage zurückgreifen, erläuterte Rene Volker. Diese verzeichnet täglich rund 3,4 Trilliarden Datenpunkte, wie an anderer Stelle beim Investors Day offengelegt wurde.
„Reserved“ solle das wie folgt zunutze kommen: „Wir schauen nicht nur auf Streams, wir schauen auf alles – auch Saves, wie tief jemand in den Katalog eintaucht, wie man sich über die gesamte Spotify-Erfahrung mit einem Artist beschäftigt.“ Die Grundlage dafür lieferten fast zwei Jahrzehnte an Listening-Daten über hunderte Millionen Nutzer:innen verteilt sowie verifizierte Premium-Abonnent:innen mit hinterlegten Zahlungsdaten.







