“Die ganze Philosophie von Roskilde besteht darin, dass wir einen Unterschied machen wollen“, sagt Unternehmenssprecherin Christina Bilde im Gespräch mit MusikWoche. Und in der Tat läuft bei Roskilde vieles anders als bei vergleichbaren Events. Die Geschichte des dänischen Open Airs in der Stadt Roskilde bei Kopenhagen begann 1971 mit zwei Schülern, die ein Festival nach dem Woodstock-Vorbild ausrichten wollten. Als der von ihnen angeheuerte Booker mit dem Gewinn verschwand, übernahm die Roskilde Society, eine 1936 gegründete, wohltätige Gesellschaft, die Schulden der zwei Festivalgründer und fungierte fortan als Veranstalterin des Open-Airs mit der Auflage, dass das Festival fortan als Non-Profit-Event über die Bühne geht: Alle Gewinne müssen seither gespendet werden.
Roskilde: Freiwilliges Engagement trägt Festivalphilosophie
Seit 1971 gibt es das dänische Roskilde Festival, das mittlerweile zu den wichtigsten Open Airs weltweit zählt. Und es ist das größte, das seine Gewinne für soziale Anliegen spendet. MusikWoche fragte die Festivalveranstalter, wie dieser Ansatz in der Praxis funktioniert. Auch die Einigung mit FKP Scorpio war den Veranstaltern ein wichtiges Anliegen.






