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Rola, Löhle und Hunt sprechen auf der MW:M Convention

Die Berlin Music Commission hat die zweite Welle an Speaker:innen für ihre MW:M Convention 2026 veröffentlicht: Als erste Headlinerin wird Sängerin und Content-Creatorin Rola bestätigt, ergänzt um vier weitere Stimmen aus den Bereichen Scene sowie Social Impact. Die Convention steigt vom 3. bis 5. November im nhow Hotel Berlin und an weiteren Orten auf dem RAW-Gelände.

Rola, geboren in Accra und seit ihrem dritten Lebensjahr in Frankfurt aufgewachsen, unterschrieb mit 16 Jahren ihren ersten Plattenvertrag mit der R&B-Gruppe Sistanova. Seit 2013 ist sie solo unterwegs; musikalisch bewegt sie sich zwischen R&B, HipHop und Pop. Neben der Musik tritt sie unter dem Namen „Rolablades“ als Content-Creatorin auf und setzt sich für Selbstermächtigung, Gleichberechtigung und Antirassismus ein. Auf der Convention-Bühne der diesjährigen Most Wanted: Music spricht sie über neue Regeln der Markenkommunikation im Verhältnis zwischen Artists und Brands.

Im Bereich Scene ist DJ und Musikerin Shari Who mit dabei, die nach Jahren im Major-Label-Bereich und in der Markenberatung heute als aufstrebende DJ aktiv ist und sich für Gleichstellung und gegen Diskriminierung in der Musikbranche einsetzt. Im Jahr 2023 gründete sie die Kulturplattform Hayat.Sounds für die SWANA (South West Asia and North Africa)-Diaspora. Bei der Convention moderiert sie ein Fishbowl-Format zu globalen Musikszenen wie Amapiano, Afrobeats, Baile Funk und K-Pop und hinterfragt, warum Teile der europäischen Branche diese Sounds weiterhin als Nische behandeln.

Ebenfalls aus dem Bereich Scene: Laurens von Oswald, der als Managing Artistic Director seit 2013 das Berliner Atonal-Festival mitgestaltet und zugleich die Booking- und Management-Agentur Outer sowie seit 2021 als Vize-Vorsitzender die Tresor Foundation leitet. Sein Panel widmet sich der veränderten Beziehung zwischen Kunstinstitutionen, Musikclubs und neuen kuratorischen Ansätzen.

Im Bereich Social Impact spricht Autorin und Journalistin Edith Löhle, die nach über zehn Jahren in Lifestyle-Medien – zuletzt als Chefredakteurin der deutschen Ausgaben von Nylon und dem Blonde Magazine – heute vor allem mit Gerechtigkeitsthemen arbeitet. Sie moderiert eine Session darüber, wie Artists Schritt für Schritt das passende Support-System aus Management und Rechtsberatung aufbauen.

Ergänzt wird die Runde durch Tristan Hunt, einen in London ansässigen ADHS-Coach für die Musikbranche und Gründer der laut eigenen Angaben ersten spezialisierten ADHS-Coaching-Praxis für Musikprofis. Er hat nach eigenen Angaben mehr als 3000 Coaching-Stunden mit über 300 Klient:innen in 20 Ländern absolviert. Sein Vortrag beschäftigt sich damit, wie die Branche besser mit neurodivergenten Denkweisen umgehen kann.

Die Convention findet im Rahmen des Festivals Most Wanted: Music statt, einer Veranstaltung der Berlin Music Commission im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.