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Quarterback Immobilien Arena setzt auf LED-Technik

Zum Saisonstart des SC DHfK Handball erstrahlte die von ZSL betriebene Leipziger Quarterback Arena Immobilien Arena erstmals nach der Sommerpause in neuem und nachhaltigem Licht. Ermöglicht wurde dies durch eine Investition der Stadt Leipzig in Höhe von 1,43 Millionen Euro, mit der die Hallenbeleuchtung vollständig von konventionellen Metalldampflampen auf LED-Technologie umgestellt wurde.

“Mit ihrem Engagement sichert die Stadt in schwierigen finanziellen Zeiten den sportlichen Betrieb in der größten Multifunktionshalle Mitteldeutschlands und setzt ein deutliches Zeichen für nachhaltige Veranstaltungen in Leipzig“, heißt es aus der sächsischen Hauptstadt. „Die Quarterback Immobilien Arena ist seit 25 Jahren ein wichtiges Aushängeschild der Sportstadt Leipzig“, sagt Bürgermeister Heiko Rosenthal. „Wir investieren jetzt gleichzeitig in die Zukunft des Spitzensports, in eine nachhaltigere städtische Sportinfrastruktur und in einen geringeren Energieverbrauch“.

Katja Büchel, Leiterin des Amtes für Sport, führt aus: „Für Bundesliga-Handball, Leichtathletik und internationale Sportwettkämpfe müssen wir in der Quarterback Immobilien Arena moderne technische Standards gewährleisten. Entscheidend für die Erneuerung war zudem, dass wir rund 132.000 Euro Bundesförderung aus der Kommunalrichtlinie im Förderbereich ‚Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung‘ erhalten haben“.

Matthias Kölmel, Geschäftsführer ZSL Betreibergesellschaft, betont die Bedeutung der städtischen Förderung: „Dass die Stadt Leipzig diese Investition in eine umweltfreundlichere Zukunft der Arena ermöglicht hat, ist ein entscheidender Baustein für einen nachhaltigen Veranstaltungsbetrieb“. Sein Geschäftsführerkollege Philipp Franke ergänzt: „Wir reduzieren unseren Energieverbrauch deutlich, erhöhen die Flexibilität im Veranstaltungsbetrieb und bieten vor allem unseren sportlichen Fans künftig noch außergewöhnlichere Lichtmomente“.

Die bisherige Beleuchtungsanlage stammte aus dem Eröffnungsjahr 2002 und arbeitete mit konventionellen Metalldampflampen, einer Technologie, die im Vergleich zu LED deutlich mehr Energie verbraucht, wärmer wird und eine kürzere Lebensdauer hat. Zuletzt erreichten die alten Leuchtmittel nur noch rund 65 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Lichtleistung. Zudem waren Ersatzteile kaum noch verfügbar. Ende Juni 2026 begann deshalb die umfassende Erneuerung hin zu einer zeitgemäßen, umweltfreundlichen Lösung. Insgesamt 193 LED-Fluter ersetzen die alte Anlage.

„Der Wechsel auf LED reduziert den Energieverbrauch der Hallenbeleuchtung erheblich, verlängert die Lebensdauer der Leuchtmittel und senkt damit langfristig auch die Betriebskosten. Ein integriertes Energiemonitoring macht den Verbrauch zudem transparent und ermöglicht eine bedarfsgerechte, ressourcenschonende Steuerung der Anlage je nach Veranstaltung“, erläutert die Arena. Die neue Beleuchtung biete deutlich mehr Möglichkeiten für die Inszenierung von Veranstaltungen. Herzstück des Systems ist eine Lichtsteuerung, über die sich die verschiedenen Szenarien programmieren lassen, ergänzt durch eine automatische Funktionsüberwachung. Auch für TV-Übertragungen soll die neue Technik Vorteile bringen: Die LED-Beleuchtung arbeitet flimmerfrei und sorgt so insbesondere bei hochauflösenden und schnellen Zeitlupenaufnahmen für eine gleichmäßige, hochwertige Ausleuchtung.

Die Firma FaktorLicht setzte das Projekt gemeinsam mit Siteco als Anbieter ganzheitlicher Lichtlösungen und Beckhoff Automation um. „Die Besonderheit liegt darin, dass eine einzige Anlage höchst unterschiedliche Anforderungen erfüllt, von der fernsehtauglichen Sportbeleuchtung bis zur farbigen Lichtinszenierung. Dass wir all das innerhalb einer eng getakteten Sommerpause umsetzen konnten, war eine reizvolle Aufgabe, auf deren Ergebnis wir stolz sind“, sagt Projektleiter Philipp Haas von FaktorLicht.