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Polizeigewerkschaften weisen Loveparade-Bericht zurück

Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat bestritten, dass, wie ein Bericht des „Spiegel“ nahe legt, ein Schichtwechsel von Polizeikräften ursächlich zur Loveparade-Katastrophe beigetragen habe. Ähnlich äußerte sich auch Frank Richter von der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat gegenüber dem Fernsehnachrichtensender ntv auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ reagiert und erklärt, dass ein Schichtwechsel von Polizeikräften am Zugangstunnel zum Gelände der Loveparade „nicht ursächlich zu dieser Katastrophe beigetragen“ habe. Wendt betonte, das nach seinen Informationen der besagte Schichtwechsel am 24. Juli 2010 beim Einsatz auf der Techno-Parade in Duisburg vor 16 Uhr erfolgt sei und deshalb nicht Auslöser der Tragödie mit 21 Toten und rund 500 Verletzten gewesen sein könne. Ein Schichtwechsel bei Einsätzen werde jeweils durch den Polizeiführer vor Ort angeordnet. „Das hat überhaupt nichts mit der Einteilung der Arbeitszeit zu tun. Das wird lageangepasst durch die Einsatzleitung gemacht“, so Wendt.

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