MusikWoche: Wie bewerten Sie als Veranstalter die bisherigen Deutschlandauftritte Whitney Houstons sowie die teilweise heftige Kritik? Peter Rieger: Berlin war nicht der Auftakt, den wir uns gewünscht hätten. Leipzig und Hannover waren schon viel besser, aber man muss nicht um den heißen Brei herumreden, das Konzert in Berlin war nicht gut. Die Kritiken – und nicht nur in Berlin – gehen aber zum Teil sehr unter die Gürtellinie und sind von einer negativen Grundhaltung geprägt, die die positiven Aspekte vollkommen ausblenden. Die Häme, mit der auf die Frau heruntergeblickt wird, ist in dieser Form unangemessen.
Peter Rieger über Whitney Houston: „Die Häme ist unangemessen“
Vor allem das Auftaktkonzert der Deutschlandtour von Whitney Houston in Berlin erntete vernichtende Kritiken, in denen angesichts offensichtlicher großer stimmlicher Probleme der Künstlerin von einem “ Fiasko“ oder von der „eigenen Demontage eines Weltstars“ zu lesen war sowie von zahlreichen Buh-Rufen von Besuchern, die zudem in Scharen die Halle vorzeitig verließen. Gegenüber MusikWoche bezieht Houstons deutscher Konzertveranstalter Peter Rieger Stellung.






