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Night Of The Proms verkaufte 125.000 Tickets

Mit drei Shows in der Münchner Olympiahalle ging die erste Night Of The Proms seit drei Jahren zu Ende. Veranstalter P.S.E. Germany konnte für die 16 Konzerte insgesamt 125.000 Tickets absetzen.

Mit drei Shows in der Münchner Olympiahalle ging am 18. Dezember 2022 die erste Night Of The Proms seit drei Jahren zu Ende. Veranstalter P S E Germany konnte für die 16 Konzerte insgesamt 125.000 Tickets verkaufen. Die No Show-Quote lag bei elf Prozent – „und damit bedeutend weniger, als man uns bezüglich unser demoskopischen Publikum-Zielgruppe prognostiziert hat“, betonen die P.S.E.-Geschäftsführer Dirk und Lukas Hohmeyer. „Wir sind froh, dass der ‚Neustart‘ nach über 1000 frustrierenden Tagen so gut funktioniert hat. Das bestätigen auch über 70.000 verkaufte Karten für 2023“, führen Dirk und Lukas Hohmeyer aus. Ende 2022 stand die Tour 2023 bereits auf Rang vier der Ticketcharts von CTS Eventim.

Die beiden Geschäftsführer hatten neben regelmäßig teilnehmenden Acts wie dem Antwerp Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexanra Arrieche, der Begleitband NOTP Backbone und dem Chor Fine Fleur die britische Saxophonistin Yolanda Brown, den US-Singer/Songwriter Matt Smons, die T’Pau-Sängerin Carol Decker, Amy Macdonald, Nik Kershaw und Kool & The Gang gebucht.

Zwischen den Rock/Pop-Acts sind die Klassiktitel fester Bestandteil des „Night Of The Proms“-Konzepts. In diesem Jahr gab es unter anderem Brahms „Ungarischen Tanz Nummer 5“, „An der schönen blauen Donau“ von Strauss, den „Superman March“ von John Williams, „Die diebische Elster“ von Rossini, Musik aus Beethovens „Neunter“ und „Barcarole“ von Offenbach.

Emotionaler Höhepunkt des dreistündigen Konzertabends war die Würdigung des am 5. Dezember 2021 überraschend verstorbenen John Miles, der seit Beginn der 1994 gestarteten Konzertreihe fast immer dabei war. Zu einem isolierten Gesangs-Track des Standards „My Way“, den John Miles zuvor auf einem eigenen Konzert gespielt und den er sich als seinen Abschiedssong gewünscht hatte, spielte das Orchester live. Danach betrat der Sohn des verstorbenen Künstlers, John Miles Jun., die Bühne, setzte sich an den Flügel seines Vaters und stimmte die Hymne der „Night Of The Proms“, die John-Miles-Komposition „Music“, an, wofür es Standing Ovations gab.