Live

Neue Initiative clubsAREculture geht an die Öffentlichkeit

Die Anerkennung von Clubs als Kulturorte soll mit der Kampagne #clubsAREculture voranschreiten und „der Clubkultur in Zeiten schwerwiegender Krisen mehr Sicherheit geben“. Dahinter steht eine Allianz rund um die LiveMusikKommission (LiveKomm), die Berliner Clubcommission, die Bundesstiftung LiveKultur und weitere Landes- und Regionalverbände.

Hintergrund sei, dass sich die Clubkultur, wie der gesamte Kultursektor, sich nach der Corona-Pandemie in einer „wirtschaftlich existenzbedrohlichen“ Zeit wiederfinde. Konfrontiert mit Kostensteigerungen, Einnahmeverlusten und Verdrängung mussten in diesem Jahr demnach bereits der älteste Technoclub Ostdeutschlands, die Distillery in Leipzig, sowie das Harry Klein in München, The Tube in Düsseldorf und der E-Keller in Göttingen schließen. In Berlin stehe das Mensch Meier vor dem Aus, und rund 20 Clubs, Kulturstätten und soziokulturelle Zentren seien durch den geplanten Ausbau der A100 akut bedroht. Mit #clubsAREculture wolle man eine Veränderung der baurechtlichen Einstufung von Clubs sowie der aktuellen Schallregulierungen vorantreiben und „Abhilfe für die schwierige Situation von Clubs schaffen“. Auf Bundesebene stehen Entscheidungen über die Novellierung der entsprechenden Gesetze an.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden