Bei der diesjährigen Ausgabe gab es 51 live gestreamte Shows, wobei Konzertaufzeichnungen auf YouTube und in den sozialen Medien insgesamt 9,5 Millionen Aufrufe erzielten. Die Veranstaltung habe eine Brücke zwischen der Geschichte des Festivals und dem Blick in die Zukunft geschlagen, heißt es aus der Schweiz.
„Als erste Veranstaltung im Kongresszentrum nach dessen Renovierung hat diese Jubiläumsausgabe die Weichen für die kommenden Jahre gestellt“, teilt das Festival mit. „Einerseits schlug die 60. Ausgabe mit Blick auf die Zukunft ein neues Kapitel in der Geschichte des Festivals auf: ein renoviertes Kongresszentrum, neu konzipierte kostenlose Bühnen, eine erweiterte Route entlang der Uferpromenade und ein Programm, das sich weitgehend der neuen Künstlergeneration widmete. Andererseits war diese Ausgabe – fest in der Tradition verwurzelt – von einem ständigen Dialog mit der Geschichte des Festivals geprägt: durch Tributkonzerte, Museumsausstellungen, Archivvorführungen und Verweise auf jene großen Momente, die den legendären Ruf des Festivals begründet haben.“
So habe der Eröffnungsabend dieses Gleichgewicht zwischen Tradition und Erneuerung versinnbildlicht. Denn bei ihrem Konzert am 3. Juli durchschritt die Sängerin Raye sechs Jahrzehnte Festivalgeschichte und würdigte dabei Auftritte von Nina Simone, Prince und Ray Charles, die allesamt zuvor beim Montreux Jazz Festival aufgetreten waren. Als Gäste bei dem Konzert traten zudem Mark Ronson und Alicia Keys auf.
Neben Raye gab es zudem Shows von jungen Acts wie Zara Larsson, Sienna Spiro, Liniker, Loyle Carner, Joy Crookes, Vulfpeck, Ezra Collective und Noga Erez. Mit Bands wie Deep Purple, die dank „Smoke On The Water“ eine historische Verbindung zum Montreux Jazz Festival haben, Billy Cobham, Marcus Miller, Charles Lloyd, Van Morrison oder James Taylor waren aber auch Acts gebucht, die mitunter schon seit den 60er-Jahren im Geschäft sind.







