Mindestens 19 Tote, viele Verletzte – die Loveparade 2010 auf dem Duisburger Güterbahnhofsgelände endete in einer Tragödie. Am späten Nachmittag kurz nach 17 Uhr kam es zu einer Massenpanik. Viele Menschen versuchten, auf das bereits überfüllte Gelände zu gelangen, andere wollten weg. Zunächst war die Rede von zehn Toten, bis 23 Uhr waren es schon 17; in der Nacht zum Sonntag teilte die Polizei mit, dass sich die Zahl der Toten auf 19 erhöht und es mindestens 342 Verletzte gegeben habe. Statt die Veranstaltung abzubrechen, bemühten sich die Organisatoren offenbar, den Event ausklingen zu lassen – wohl, um die Feierwut nicht gänzlich kippen zu lassen. Das führte zu tanzenden Gestalten auf der einen Seite und Katastrophenszenen auf der anderen.
Loveparade gerät zur Katastrophe
Mindestens 19 Tote, viele Verletzte – die Loveparade 2010 auf dem Duisburger Güterbahnhofsgelände endete in einer Tragödie. Schon im Vorfeld hatten manche von einem Drahtseilakt gesprochen. Wurde – nach der Absage der Bochumer Parade im vergangenen Jahr – zu viel riskiert?





