Live

Live Nation stellt Quartalsrekord auf

Im ersten Quartal 2022 erzielte Live Nation ein Adjusted Operating Income (AOI) von 209 Millionen Dollar. Das toppt den Rekord für eine erstes Quartal aus dem Jahr 2019, als der Konzern ein AOI von 94 Millionen Dollar ausgewiesen hatte.

Im ersten Quartal 2022 erzielte Live Nation ein Adjusted Operating Income (AOI) von 209 Millionen Dollar. Das toppt den Rekord für eine erstes Quartal aus dem Jahr 2019, als der Konzern ein AOI von 94 Millionen Dollar ausgewiesen hatte. Im ersten Quartal 2021 musste Live Nation pandemiebedingt Verluste von 303,2 Millionen Dollar hinnehmen. Die Zahlen für das erste Quartal würden alle bisherigen Erwartungen übertreffen, sagte Michael Rapino, CEO & President Live Nation

Den Umsatz im ersten Quartal bezieffert Live Nation mit 1,803 Milliarden Dollar, von denen 480,4 Millionen Dollar von den gut 70 Millionen in dem Zeitraum verkauften Tickets herrühren. „Die Bands sind wieder unterwegs und die Fan-Nachfrage war niemals stärker. Das zeigt, dass Events nach wie vor eine hohe Priorität haben, wenn das soziale Leben wieder beginnt“, so Rapino weiter.

Der Live-Nation-Chef verweist auch darauf, dass das starke erste Quartal von Ticketmaster die allgemeine Profitabilität von Live Nation getrieben habe. Zudem zeige der Erfolg des zu Live Nation gehörenden Ticketingunternehmens, wie gut das Konzert- und Sponsoringgeschäft aufgestellt seien, um dieses Jahr Rekordergebnisse zu liefern. Konkret hat Ticketmaster 206 Millionen Dollar AOI erzielt – das zweithöchste Quartalsergebnis in der Geschichte von Ticketmaster und mehr als doppelt so viel wie im ersten Quartal 2019, als 100 Millionen Dollar zu Buche schlugen. Ein Grund dafür seien auch die prozentual zweistelligen Preiserhöhungen bei Tickets.

Zugenommen habe auch die Zahl der strategischen Sponsoren – und zwar um fast 30 Prozent seit 2019. Diese Sponsoren hätten seitdem 70 Prozent mehr ausgegeben, wodurch sie 80 Prozent der gesamten Sponsoring-Einnahmen ausmachen. Ein Grund dafür seien die verbesserten Fan-Erfahrungen in den von Live Nation betriebenen Spielstätten, betont Rapino und nennt als Beispiele die Partnerschaften mit Verizon, und Snap.

Für das Gesamtjahr rechnet Rapino mit zweistelligen Zuwächsen bei Konzertbesuchen im Vergleich mit 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie. Auch die sogenannte No-Show-Rate von Leuten, die zwar Tickets gekauft, aber nicht zum Konzert kommen, nimmt im Vergleich mit 2021 beständig ab. Derzeit bewege sich dieser Anteil im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Insgesamt bleibt Rapino sehr optimistisch. „Konzertfans zeigen keine Ermüdungserscheinungen. Sie bezahlen mehr für die besten Tickets, kommen auch wirlich zu den Shows und geben vor Ort mehr aus, während sie im Gegenzug Erinnerungen für ihr ganzes Leben erzeugen. Ich rechne weiterhin damit, dass wir nun den Beginn einer großartigen Epoche für uns sehen.“

In Deutschland stehen bei Live Nation in den kommenden Monaten zahlreiche große Tourneen an. Unter anderem holen Queen + Adam Lambert die 2021 verschobene „Rhapsody“-Europatour“ nach. Bei vier Terminen in Berlin, Köln (zwei Shows) und München führt die Band die durch die Pandemie unterbrochene Tour fort, die zuvor bereits in Amerika, Asien und Australien zu sehen war.

Zudem holt das Deutschland-Dependance des Konzerns Guns N‘ Roses für ein Stadionkonzert in die Bundesrepublik zurück. Am 8. Juli tritt die Band im Olympiastadion München auf. wo sie zuletzt am 13. Juni 2017 zu sehen war. Mit Sting steht im Sommer 2022 zudem eine weitere Tournee des Superstars in Deutschland an. Im Herbst stehen in Deutschland Tourneen an unter anderem von Billy Idol, den Backstreet Boys, Bryan Adams und Simply Red.