Live Nation hat sein Angebot abgeschlossen, sogenannte Wandelschuldverschreibungen in Höhe von einer Milliarde Dollar auszugeben, die 2029 fällig werden. Damit schuldet der Konzern frühere Schuldverschreibungen um. Live Nation hatte das Angebotsvolumen gegenüber dem ursprünglichen Umfang von insgesamt 850 Millionen US-Dollar erhöht. Der Nennbetrag der Schuldverschreibungen sei eine Reaktion auf die Nachfrage der Investoren, heißt es aus Los Angeles.
Der Erlös aus der Transaktion wird für den Rückkauf eines Teils der im März 2023 fällig werdenden Wandelschuldverschreibungen des Unternehmens und zur Zahlung der damit verbundenen Gebühren und Aufwendungen genutzt. Darüber hinaus will der Konzern damit die Kosten im Zusammenhang mit Transaktionen decken, die im Zusammenhang mit dem Angebot eingegangen wurden. Auch wolle man die Gelder für allgemeine Zwecke verwenden.
„Es ist unglaublich, das Vertrauen des Marktes in die Live-Unterhaltung und die Zukunft von Live Nation zu sehen – mit einer Nachfrage, die fast das Fünffache unseres Angebots zu sehr attraktiven Bedingungen erreicht“, sagt Michael Rapino, Präsident und CEO Live Nation. „Unsere Pipeline für 2023 bleibt stark und dieses zusätzliche Kapital stärkt unsere bereits gute Bilanz, während wir unser Geschäft durch Übernahmen und Investitionen weltweit weiter ausbauen.“
Die gut gefüllte Pipeline zeigt sich auch in Deutschland, wo allein im ersten Halbjahr 2023 Tourneen und Shows anstehen unter anderem von Michael Bubbé, Def Leppard & Möetley Crüe, Lizzo, Panic! At The Disco, Chris Brown, Lewis Capaldi und Sabbaton.





