Nach übereinstimmenden Medienberichten sind bezüglich der Loveparade-Katastrophe in Duisburg, die 21 Menschenleben kostete, bislang 220 Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Sie richten sich vornehmlich gegen Veranstalter Lopavent, die Stadt Duisburg und die Polizei, wie die ermittelnde Kölner Polizei und die Duisburger Staatsanwaltschaft mitteilten. „Wir stehen vor einer Flut von Daten“, zitiert der Nachrichtensender n-tv den zuständigen Polizeipräsidenten Klaus Steffenhagen. Dessen Ermittlungsgruppe sei deshalb von 63 auf 83 Beamte aufgestockt worden.
Langwierige Loveparade-Ermittlungen
Die juristische Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe wird wohl noch Monate in Anspruch nehmen: Die auf 83 Beamte vergrößerte Kölner Ermittlungsgruppe der Polizei hat eine „Flut von Daten“ auszuwerten. Die Staatsanwaltschaft, bei der 220 Strafanzeigen eingingen, ermittelt solange weiter „gegen unbekannt“.






