Knorkator, die laut eigener Einschätzung „Deutschlands meiste Band der Welt“ begibt sich nach Veröffentlichung eines neuen Albums mit dem Titel „Ich bin der Boss“ auf eine ausgedehnte Konzertreise, die unter dem Motto steht „Wir freuen euch uns zu sehen“.
Der Startschuss fällt am 20. Oktober 2016 in Ludwigsburg bei Stuttgart, nach einem Gig in Potsdam am 10. Dezember ist erst einmal Weihnachtspause. Am 17. Februar geht es dann in Hannover weiter bis zum großen Finale in der Berliner Columbiahalle am 1. April 2017.
Da das Konzert am 1. April 2017 bereits so gut wie ausverkauft ist, steht am 31. März ein zweiter Abend in der Columbiahalle auf dem Tourneeplan. Auch für Leipzig (22. Oktober), Magdeburg (5. November) und Hamburg (11. November), Erfurt (2. Dezember), Cottbus (9. Dezember) und Potsdam gibt es keine Tickets mehr. Für alle Fans, die zu spät kommen, sendet die Berliner Combo die Botschaft: „Wir hätten euch gefreut uns zu sehen – aber leider ausverkauft.“
Am 16. September erschien auf dem bandeigenen Label Tubareckorz (im Vertrieb von GoodToGo/Rough Trade) „Ich bin der Boss“, das achte Studioalbum von Knorkator, das mit astreinem Klang alle Facetten dieser schillernden Band ins Scheinwerferlicht rückt. Zum Kerntrio aus Sänger Stumpen, Keyboarder, Textdichter und Komponist Alf Ator sowie Gitarrist Buzz Dee gesellen sich Bassist Rajko Gohlke und Drummer Nikolaj Gogow, und in dieser Besetzung geht man auch auf Tournee.
Im Track „Setz dich hin“ hat Axel Prahl, den man aus dem Münsteraner „Tatort“ kennt, einen Gastauftritt; im Background einiger Stücke singt Jen Madura, die als Gastgitarristin schon bei diversen Knorkator-Konzerten dabei war. In den elf Tracks von „Ich bin der Boss“ finden sich erwartungsgemäß jede Menge Elemente, die dem Unkundigen als unvereinbar erscheinen mögen, die aber im untrüglich stilsicheren Knorkator-Konzept zum größtmöglichen Hörvergnügen beitragen: Heavy-Metal-Riffs und Krach, Polyphonie und hymnische Chöre, Streicher und Keyboard-Flausch und natürlich zeitkritische Texte auf hohem Blödelniveau.
Mit „Eldorado“ knöpfen sich Knorkator einen Hit der Goombay Dance Band aus dem Jahr 1978 vor, außerdem haben sie drei Texte aus dem „Struwwelpeter“ vertont, und mit dem vielleicht besten Track, „Sie kommen“, nehmen sie die diffusen Ängste aufs Korn, unter denen viele Deutsche leiden, die am liebsten alle Grenzen dicht machen würden.
Alles mal wieder richtig knorke.
Die Wir-freuen-euch-uns-zu-sehen-Tournee von Knorkator
-
Oktober – Ludwigsburg, Rockfabrik
-
Oktober – München, Backstage
-
Oktober – Leipzig, Felsenkeller
-
Oktober – Graz (A), Explosiv
-
Oktober – Wien (A), Arena
-
Oktober – Nürnberg, Hirsch
-
November – Görlitz, Landskronbrauerei
-
November – Magdeburg, Factory
-
November – Hamburg, Große Freiheit
-
November – Bochum, Zeche
-
November – Frankfurt, Batschkapp
-
November – Bremen, Schlachthof
-
November – Flensburg, Roxy
-
November – Bielefeld, Forum
-
November – Köln, Live Music Hall
-
Dezember – Erfurt, Gewerkschaftshaus
-
Dezember – Glauchau, Alte Spinnerei
-
Dezember – Cottbus, Gladhouse
-
Dezember – Potsdam, Waschhaus
-
Februar – Hannover, Capitol
-
Februar – Marburg, KFZ
-
Februar – Andernach, JUZ Live Club
-
März – Freiburg, Jazzhaus
-
März – Heidelberg, Halle 02
-
März – Markneukirchen, Framus & Warwick
-
März – Saarbrücken, Garage
-
März – Wuppertal, Live Club Barmen
-
März – Jena, F-Haus
-
März – Würzburg, Posthalle
-
März – Zürich (CH), Dynamo
-
März – Memmingen, Kaminwerk
-
März – Traun, Spinnerei
-
März – Rostock, Moya
-
März – Dresden, Alter Schlachthof
-
März – Berlin, Columbiahalle
-
April – Berlin, Columbiahalle






