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Jens Michow: „Jeder weiß, wie sehr ich an der Verbandsarbeit hänge, aber …“

Das war schon lange fällig – eine Standortbestimmung der deutschen Veranstaltungsbranche aus allererster Hand. Rechtsanwalt Prof. Jens Michow, Präsident beim Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv), spricht im Exklusiv-Interview mit Manfred Gillig-Degrave über Ziele und Aufgaben seiner Arbeit.

Der deutsche Live-Entertainment-Markt stellte sich in den vergangenen Jahren sehr gut dar. Wie sieht denn die bisherige Entwicklung für 2013 aus? Die bisherige Umsatzspitze seit Beginn unserer Datenerhebung 1995 gab es im Jahr 2011 mit einem Branchengesamtumsatz von exakt 3,943 Milliarden Euro. Die Daten für 2012 werden wir erst im September im Rahmen des Reeperbahnfestivals präsentieren. Ich bin sehr skeptisch, dass dieser Spitzensatz 2012 beziehungsweise in diesem Jahr gehalten wurde. Aber vor allem im Veranstaltungsgeschäft sagt der Umsatz nur wenig über die wirtschaftliche Lage einer Branche aus, für die weniger stets auch mehr bedeuten kann. Einen überproportionalen Anteil am Umsatz haben Marktbereiche wie das Musical oder die Klassik, in der es im Vergleich zum überwiegenden Teil des übrigen Veranstaltungsmarktes ein besonders hohes Preisniveau gibt.

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