Live

ILMC 2010: Steuerwirrwarr, Sekundärmarkt und Sponsoring

In der breiten Öffentlichkeit gilt die Live-Industrie gemeinhin als erfolgreichster und profitabelster Bereich des Musikbusiness. Doch auch dieser relativ stabile Sektor sieht sich mit aktuellen und zukünftigen Problemen konfrontiert. Das zeigte sich auf der 22. International Live Music Conference (ILMC), die vom 12. bis 14. März in London über die Bühne ging. MusikWoche-Korrespondent Ian Gittins war vor Ort.

Ein Seminar befasste sich unter dem Motto „The Politics of Live“ mit der uneinheitlichen Steuergesetzgebung in Europa. Dick Molenaar von der holländischen Beratungsfirma All Arts Tax Advisers kritisierte die unterschiedlichen Sätze auf nationaler Ebene, was zu zahlreichen Anomalien führe. „Frankreich und Spanien verlangen Vorauszahlungen von bis zu 25 Prozent“, sagte er, „was den Künstlern große Steine in den Weg legt“. Deutschland sei lange Zeit am schlimmsten gewesen, „aber nachdem die EU eingeschritten ist, hat sich die Situation verbessert“.

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