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Hermjo Klein im Interview: „Ein Livekonzert ist die ehrlichste Visitenkarte eines Künstlers“

Seine Trauzeugen waren Nana Mouskouri, Harry Belafonte und Udo Lindenberg, er arbeitete unter anderem mit Joan Baez und den Rolling Stones. Vor 50 Jahren veranstaltete der damals 16-jährige Hermann Josef „Hermjo“ Klein sein erstes Konzert. Was danach geschah, erzählt er im Gespräch mit Manfred Gillig-Degrave.

Wie kommt man als 16-jähriger Bengel auf die Idee, ein Jazzkonzert zu veranstalten? In meinem Elternhaus wurde sehr viel Jazz gehört, und ich war 14, als meine Schwester mich zum ersten Mal mit in den Jazzclub nahm. Daraus entwickelte sich schon früh eine Zusammenarbeit, und mit 16 war ich schon für das Programm zuständig. Das erste Konzert, das dann unter meiner Leitung stattfand, war im Oktober 1963. Da habe ich auch gleich Fritz Rau kennengelernt, der mir wahrscheinlich endgültig den Veranstaltervirus eingepflanzt haben muss.

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