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Festival-Feeling ohne Riesenrad

Zelt-, Stadt-, Indoor- oder sonstige Boutique-Festivals erfreuen sich steigender Beliebtheit, müssen sich jedoch auch wachsenden Herausforderungen stellen. MusikWoche bat ausgewählte Veranstalter um eine Einschätzung der Entwicklung.

Die Probleme fangen bereits bei der Begrifflichkeit an, da es für die Veranstaltungen abseits der großen Rock- oder Elektronik-Festivals keinen allgemeingültigen Oberbegriff zu geben scheint. So betont etwa Hamed Shahi-Moghanni, Geschäftsführer SSC Group, die das New Fall Festival in Düsseldorf und Stuttgart in verschiedenen Spielstätten in den beiden Städten ausrichtet: „Wir sehen uns als Mischung zwischen Boutique-Festival und anspruchsvollem Indoor-Festival. Uns zeichnet vor allem aus, dass es bei uns vor allem um die Musik geht. Die Bookings stehen immer im Vordergrund.“ Der Umstand, dass das New Fall Festival unter anderem in Spielstätten wie dem Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf über die Bühne geht, habe viele Vorteile gegenüber großen Open Airs auf der grünen Wiese. „Als Indoor-Festival hat man viele verschiedene Möglichkeiten bei der Technik und der Produktion, zudem ist die Atmosphäre in solchen Räumlichkeiten eine ganz andere.“

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