Als Veranstaltungsort des Fachtags Popkultur bildet – Von der Straße in die Struktur dient wie bei Most Wanted: Music und Listen To Berlin: Youth das Nhow Hotel in Berlin. Die Organisator:innen hätten den Termin bewusst in die Woche der beiden Branchentreffs gelegt, wie es aus der Hauptstadt heißt. So wolle man mit dem Fachtag „eine zusätzliche Netzwerkveranstaltung“ bieten.
Eingeladen sind Artists, Pädagog:innen, Sozialarbeitende, Organisator:innen sowie Vertretungen aus Politik und Verwaltung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es nach dem Förderprogramm Pop To Go – unterwegs im Leben weitergeht. Im Rahmen der Initiative werden seit dem Jahr 2013 Projekte der kulturellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt. Mehr als 4000 Aktionen kamen so zustande, finanziert mit 26,7 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Nun wollen die Veranstalter:innen klären, wie es langfristig weitergehe. Gelingen könne das nur über Kooperationen, vor allem mit den kommunalen Bildungslandschaften.
Den Startschuss geben nach der Eröffnung Christa Dziallas, Projektleiterin Pop To Go, und Dominik Eichhorn von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung am Mittwoch, dem 4. November. Die beiden diskutieren, wie gut Popkultur-Aktive und Kommunen zusammenpassen. Es folgt eine Fishbowl-Runde mit Perspektiven aus den Regionen.
Am zweiten Tag, dem 5. November, beleuchten Steph Klinkenborg und Luanny Tiago da Conceicao vom Hamburger Verein Musik aus Jenfeld das Thema „Berufsorientierung in die Musikbranche als Pull-Faktor für popkulturelle Bildungsnetzwerke in Großstädten“. Marco Launert, Rockschule und Kulturmanagement Stadt Hamminkeln, stellt Konzepte für den ländlichen Raum vor. Mittags geht es um Netzwerkstrukturen und Finanzierung mit Blick auf „Kultur macht stark“.






