Größere Umbauarbeiten sind derzeit beim Konzertveranstalter epm Media AG im Gange: Die Aktiengesellschaft wird zum 28. Februar aufgelöst, an der Struktur und den Beteiligungen an den Tochterfirmen soll sich aber nichts ändern. Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Riegel begründet den radikal anmutenden Schritt mit der immer noch schlechten Stimmung am Neuen Markt, die einen Börsengang unmöglich erscheinen läßt: „Ohne an der Börse notiert zu sein, brauche ich keine Aktiengesellschaft“. Zudem habe sich nach dem Ausscheiden von Dr. Balthasar Schramm aus dem Amt des Aufsichtsratvorsitzenden die Frage gestellt, ob überhaupt ein Nachfolger bestellt werden solle. Riegel entschied sich für die Auflösung der AG und einen, wie er es nennt, „Hausputz“, und will in den kommenden Monaten „zurück an die Front und mich auf das Entertainment-Geschäft konzentrieren“. Konkret heisst dies, dass er sich auf seine Arbeit als Geschäftsführer der Tochterfirmen epm entertainment Hamburg und epm Entertainment 2 in München konzentrieren will. Der Ausflug in die Online-Ticketing-Welt, getragen durch die epm-Tochter Ticketworld, ist seit dem 31. Dezember gestoppt. Aus „strategischen Gründen“, da mit Online kein Geld zu verdienen sei, wie Riegel kommentiert. Zu epm gehört außerdem die PR-Agentur megacult und der Konzertveranstalter Target Concerts. Finanzielle Unstimmigkeiten hatten Anfang November 2001 zum Ende einer epm-Tochter geführt: , Vorstandsmitglied von epm und Geschäftsführer von Bönisch Concerts. Bönisch Concerts wurde daraufhin in epm entertainment 2 umbenannt.
epm strukturiert um
Größere Umbauarbeiten sind derzeit beim Konzertveranstalter epm media AG im Gange: Die Aktiengesellschaft wird zum 28. Februar aufgelöst, an der Struktur und den Beteiligungen an den Tochterfirmen soll sich aber nichts ändern.






