Bei einem hitzigen ILMC-Panel sorgte Anders Wahrén, Program Director beim Roskilde Festival, einmal für Aufsehen, als er erklärte: „Wir buchen einen Act in Hinblick, ob er Tickets verkauft – und nicht nach Geschlecht.“ Konfrontiert mit dieser Aussage, die die Spannung zwischen sozialer Vision und ökonomischer Wirklichkeit auf den Punkt bringt, bezieht die deutsche Festivalbranche Stellung und kommt dabei zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen.
Diversität: Frauen und Festivals
Die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit beim Line-up der Festivals wurde noch nie so stark gestellt wie in der diesjährigen Saison. MusikWoche fragte ausgewählte Open Airs, wie sie mit der Problematik umgehen.





