Der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt hat 2012 das Rekordjahr 2011 nicht wiederholen können. Das belegt eine neue Konsumstudie, die der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erstellen ließ und im Rahmen des Reeperbahn Festivals 2013 präsentierte. Nachdem der Livebranchenumsatz 2011 mit fast vier Milliarden Euro 24 Prozent über dem Vorjahr lag, hat die GfK für das vergangene Kalenderjahr einen Umsatzrückgang in Höhe von 16 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro festgestellt. Knapp ein Drittel entfiel davon auf Veranstaltungsangebote, bei denen Musik nicht im Vordergrund stand.
Deutscher Live-Markt 2012 rückläufig
Laut GfK-Zahlen, die der bdv im Rahmen des Reeperbahn Festivals präsentierte, ist der Umsatz im deutschen Konzert- und Veranstaltungsmarkt im Jahr 2012 um 16 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro geschrumpft. bdv-Päsident Jens Michow macht insbesondere „der zunehmende Besucherrrückgang“ Sorgen.






