Von Anfang Januar bis Ende Juni 2026 konnte die DEAG Einnahmen von 157,4 Millionen Euro generieren und liegt somit 1,3 Prozent oder rund zwei Millionen Euro über dem Wert des Vergleichszeitraums 2025. Davon entfallen allein 95,2 Millionen Euro auf das zweite Quartal, in dem das Unternehmen rund 7,7 Prozent mehr Einnahmen generierte als im selben Zeitraum vergangenen Jahres.
Im Puncto EBITDA hält die DEAG mit 6,5 Millionen Euro in etwa den Vorjahreswert – das zweite Quartal liegt hier mit 4,4 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr, wo man 3,1 Millionen Euro EBITDA erwirtschaftete. Mit einem Konzernergebnis von unterm Strich –6,9 Millionen Euro gelingt dem deutschen Unternehmen eine Verlustreduzierung von 8,5 Prozent.
„Unsere Entwicklung im ersten Halbjahr entsprach vollends unseren Erwartungen“, resümiert DEAG-CEO Detlef Kornett. „Mit einer sehr gut gefüllten Event-Pipeline und hoher Visibilität für die kommenden Quartale blicken wir zuversichtlich nach vorn und sehen uns auf einem guten Weg, unsere langfristigen Ziele zu erreichen.“

Im ersten Halbjahr 2026 habe die DEAG auch in den Ausbau einiger Event-Formate sowie in die weitere Digitalisierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse investiert, heißt es in einer Mitteilung, zum Beispiel in die Bereiche Ticketing, Zielgruppenanalysen und KI-gestütztes Veranstaltungsmanagement.
Darüber hinaus stieg die von Detlef Kornett geleitete Firma mehrheitlich beim Dortmunder Festival Juicy Beats ein und erhöhte seine Anteile am Airbeat One von 55 auf 75 Prozent. Zudem übernahm das Unternehmen alle ausstehenden Anteile am Frankfurter Veranstalter Wizard Live.
Zwischen Anfang Januar und Ende Juni standen bei der DEAG Shows von Künstler:innen wie den Toten Hosen, Iron Maiden, Yungblud, Foreigner, Thomas Anders oder den Böhsen Onkelz auf dem Plan. Allein für letztere setzte man über 435.000 Tickets ab. Im zweiten Halbjahr stehen unter anderem Events mit Zucchero, Duran Duran, Alison Moyet, Tokio Hotel, Judas Priest, Nena und Simone Sommerland auf dem Veranstaltungskalender.
Für das gesamte Jahr rechnet das Unternehmen mit Umsätzen von „weit über 400 Millionen Euro“, die Erlöse sollen dagegen unter dem Vorjahreswert liegen. Im Puncto Ticketverkäufe werde man sich in etwa auf demselben Niveau wie 2025 bewegen – aktuell steht man für 2026 und 2027 kumuliert bei über sechs Millionen Tickets.






