Mit 11.000 Gästen kann sich das Pop-Kultur Festival mit einem Besucher:innenrekord verabschieden. Die zwölfte Ausgabe lief erstmals über eine ganze Woche, und zwar vom 24. bis 30. August 2026.
Die Festivalleiterin Marie von der Heydt, zugleich Geschäftsführerin des Musicboard Berlin, bilanziert: „Wir freuen uns sehr, dass die Berliner:innen und Künstler:innen beim Pop-Kultur Festival die Magie des Augenblicks so intensiv miteinander gefeiert haben – und ebenso über kritische Diskurse in der Popkultur ins Gespräch gekommen sind.“ Die Stimmung und Kooperationen hätten gezeigt, dass es sich lohne, ein Festival neu aufzustellen und Innovation zu wagen – „gerade in herausfordernden Zeiten“.
Rund 120 Veranstaltungen umfasste das Programm in dieser Woche, darunter Livekonzerte, DJ-Sets, sogenannte Commissioned Works, Talks und Special Events. Viele davon waren kostenlos zugänglich. Kuratiert wurde das Programm von Yeşim Duman, Pamela Owusu-Brenyah sowie Christian Morin (hier gemeinsam im MusikWoche-Interview).
Zu den gefragtesten Konzerten zählten laut den Organisator:innen Auftritte von The Notwist, Jassin, Avalon Emerson & The Charm, Bar Italia, Sophia Kennedy, DeBasement und Boko Yout. Mit dem Projekt Full Court Femme setzte das Festival zudem einen Programmpunkt im Rahmen des FIBA Women’s Basketball World Cup 2026.
Als „entscheidenden Baustein“ des diesjährigen Erfolgs nennen die Veranstalter:innen die Dezentralisierung des Festivals. Neben der Kulturbrauerei, dem Silent Green sowie dem Festsaal Kreuzberg bespielte das Pop-Kultur Festival in diesem Jahr erstmals auch das Kino Arsenal, das Berliner Ensemble sowie den Pierre Boulez Saal.
Parallel dazu baute das Format seine Partnerschaften aus: Erstmals kooperierte es unter anderem mit dem KW Institute For Contemporary Art, Bandcamp und Re:publica sowie mit den Musikunternehmen !K7, Sinnbus und der Booking-Agentur Von der Haardt.
Die kommende Ausgabe des Pop-Kultur Festivals findet nächstes Jahr rund um das Wochenende 27. und 28. August 2027 statt.
Gefördert wird das Pop-Kultur Festival vom Land Berlin sowie aus EU-Mitteln. Weitere Unterstützung kommt von der Initiative Musik mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Projekt Full Court Femme x Çaystube wird vom Bundeskanzleramt, Abteilung Sport und Ehrenamt, gefördert; Sonic Crossings entstand in Kooperation mit dem Musikbereich des Goethe-Instituts.






