In dem neu geschaffenen Industry Board, einer Art Beirat, möchte D.Live für den Studiengang Bachelor of Live Entertainment & Eventmanagement Führungspersönlichkeiten der Live-Entertainment-Branche vereinen. Die Mitglieder sollen die Studienplaner strategisch unterstützen, um die Inhalte nah an der Praxis zu gestalten.
Zu den Gründungsmitgliedern des Gremiums gehören Johannes Everke (Geschäftsführer BDKV), der gleichzeitig als Vorsitzender des Boards fungiert, Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess Arena), Uli Meyer-Madaus (Chief Operating Officer Live Nation GSA), Inga Esseling (Director Touring FKP Scorpio), Céline Kühnel (Managing Director eps/eps group worldwide) und Michael Brill (CEO D.Live).
„Die Live-Entertainment-Branche entwickelt sich rasant – neue Berufsbilder und Anforderungen entstehen kontinuierlich“, konstatiert Johannes Everke. „Das D.College deckt genau das ab, und mit dem Industry Board können wir als Branche den Studiengang dabei begleiten. Im Gremium bündeln wir Erfahrung, Trends und Praxisperspektiven, um die nächste Generation im Live Entertainment aufzubauen und nachhaltig zu stärken.“
Die erste Sitzung des Beirats fand in digitaler Form statt und war geprägt von einem offenen und konstruktiven Austausch“, heißt es aus Düsseldorf. Man diskutierte gemeinsam aktuelle Trends und Herausforderungen der Branche und identifizierte einige davon als zukünftige Handlungsfelder in Forschung und Lehre.
Das Projekt D.College von D.Live startete im September 2025 mit 22 Studierenden ins erste Semester, das sich aktuell in der Abschlussphase befindet. Bald startet das Sommersemester und für September 2026 ist bereits der zweite Jahrgang angekündigt. Den akademischen Unterbau liefert die Privatuniversität Fresenius. Zum Start hielt das Unternehmen vor Ort in Düsseldorf eine Präsenzwoche ab, in der auch einige Branchenvertreter:innen ihr Wissen an die Studierenden weitergaben. Kürzlich folgte zum Ende des Sommersemesters eine zweite Präsenzwoche. Im MusikWoche-Interview zog Lilian Petersen, die das Projekt unternehmensseitig leitet, eine kurze Zwischenbilanz und gab dem Studiengang die Note „1,0 mit Sternchen“.







