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D.Live setzt auf KI-gestützte Besucheranalyse

Mit KI-gestützter Besucheranalyse in der Mitsubishi Electric Halle will D.Live erstmals eine belastbare Datengrundlage für Besucherströme, Aufenthaltsverhalten und operative Entscheidungen schaffen. Die von D.Live betriebene Spielstätte soll damit zum Referenzprojekt für datenbasierte Venue-Steuerung und Visitor Experience werden.

Gemeinsam mit knw, einer sogenannten Event‑Performance‑Analytics‑Lösung aus dem hause Live Matters, will D.Live in der Mitsubishi Electric Halle ALLE. erstmals eine umfassende KI-gestützte Analyse von Besucherströmen und Aufenthaltsverhalten umsetzen. Ziel sei es, bisher nicht messbare Prozesse sichtbar zu machen und eine neue Grundlage für operative, strategische und sicherheitsrelevante Entscheidungen zu schaffen.

„Die Mitsubishi Electric Halle zählt zu den etablierten Eventlocations im D.Live-Portfolio“, schreibt die Betreibergesellschaft. „Wie viele Veranstaltungsorte stand jedoch auch sie bislang vor einer Herausforderung: Besucherbewegungen waren zwar erkennbar, konnten aber nur bedingt objektiv ausgewertet werden. Fragen zu Besucheraufkommen, Auslastungen, Aufenthaltszeiten oder Engpässen wurden häufig auf Basis von Erfahrungswerten und Einzelbeobachtungen beantwortet. Mit dem gemeinsamen Projekt entsteht nun erstmals eine systematische und datenbasierte Sicht auf das tatsächliche Besucherverhalten.“

Im Eingangsbereich der Düsseldorfer Spielstätte installiert knw. eine Vision-AI-Lösung zur Erfassung von Besucherströmen. Das System misst Ein- und Ausgänge in Echtzeit, analysiert Durchflussraten und macht zeitliche Spitzenbelastungen transparent. Dadurch soll D.Live ein belastbares Verständnis darüber erhalten, wie viele Gäste die Spielstätte tatsächlich betreten, zu welchen Zeitpunkten besonders hohe Besucheraufkommen entstehen und wie sich die Auslastung über den Veranstaltungsverlauf entwickelt

„Für einen modernen Venue-Betrieb geht es dabei nicht nur um Besucherzahlen. Entscheidend ist die Fähigkeit, Bewegungen und Dynamiken zu verstehen, um den Betrieb flexibel und datenbasiert steuern zu können. Genau dafür schafft das Projekt die notwendige Grundlage“, so D.Live weiter.Das Foyer als Schlüssel zur Visitor Experience

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Foyer der Halle. „Als zentraler Knotenpunkt der Besucherströme bildet dieser Bereich den Ausgangspunkt für die Analyse der gesamten Visitor Journey. Hier untersucht knw., wie lange Besucher in bestimmten Zonen verweilen, welche Wege sie nutzen und welche Bereiche besonders stark frequentiert werden.“

Durch die Kombination unterschiedlicher Sensor- und Kameratechnologien entstehe ein detailliertes Bild der Nutzungsmuster innerhalb der Venue. Dadurch sollen erstmals Zusammenhänge sichtbar werden, die für die Verbesserung des Besuchererlebnisses von hoher Relevanz seien. „D.Live kann künftig besser verstehen, wie Wartezeiten, Besucheraufkommen, Catering-Angebote oder Personaleinsatz miteinander zusammenhängen und welche Maßnahmen die Aufenthaltsqualität für Gäste nachhaltig verbessern.“

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts sei die systematische Strukturierung der Veranstaltungsfläche. Eingangsbereiche, Übergänge und Aufenthaltszonen würden klar definiert und miteinander verknüpft. Dadurch entstehe ein durchgängiges Bild der Besucherbewegungen über verschiedene Bereiche hinweg.

Darüber hinaus werde geprüft, welche bestehenden Systeme und Datenquellen in die Analysen integriert werden können. „Ergänzende Informationen aus vorhandenen Kamerasystemen sowie externe Daten wie Wetter- oder Verkehrsinformationen ermöglichen zusätzliche Erkenntnisse über Einflussfaktoren auf Besucherströme und Aufenthaltsverhalten. Auf diese Weise entwickelt sich die Datenerfassung von einer isolierten Messung hin zu einem umfassenden Analyseökosystem für die Venue-Steuerung.“

Für D.Live ergäben sich aus dem Projekt konkrete operative Mehrwerte: „Erstmals werden Besucherbewegungen in kritischen Situationen objektiv messbar. Engpässe, ungewöhnliche Entwicklungen oder veränderte Besucherdynamiken können frühzeitig erkannt und bewertet werden. Dies schafft eine deutlich bessere Informationsgrundlage für Sicherheitskonzepte und betriebliche Entscheidungen.“

Gleichzeitig liefere die Analyse der Visitor Journey wichtige Erkenntnisse für die Steuerung des Veranstaltungsbetriebs. Lastspitzen könnten genauer prognostiziert, Personal ressourcenschonender eingesetzt und Besucherführungen gezielt optimiert werden. Auch die Abstimmung mit Behörden, Sicherheitsverantwortlichen und weiteren Partnern profitiere von belastbaren Daten anstelle von Annahmen.

„Mit dem Projekt verfolgt D.Live einen klaren strategischen Ansatz: Entscheidungen sollen künftig stärker auf objektiven Erkenntnissen basieren. Die gewonnenen Daten schaffen Transparenz über die tatsächliche Nutzung der Venue und ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Betrieb, Servicequalität und Besuchererlebnis“, heißt es aus Düsseldorf.

„Als Betreiber von Veranstaltungsstätten wollen wir unsere Entscheidungen zunehmend datenbasiert treffen“, sagt Fabian Müller, COO Production von D.Live. „Mit der neuen Lösung erhalten wir erstmals ein objektives Bild darüber, wie unsere Gäste die Mitsubishi Electric Halle tatsächlich nutzen. Das hilft uns dabei, Prozesse gezielt zu optimieren, Ressourcen effizienter einzusetzen und gleichzeitig das Besuchererlebnis weiter zu verbessern. Für uns ist das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Smart Venue.“

Michael Tschakert, Managing Director knw., ergänzt: „Viele Venues verfügen heute über zahlreiche Datenpunkte, aber nur selten über ein durchgängiges Verständnis der tatsächlichen Besucherbewegungen. Gemeinsam mit D.Live schaffen wir in der Mitsubishi Electric Halle eine verlässliche Datengrundlage, die Sicherheit, betriebliche Effizienz und Visitor Experience miteinander verbindet. Das Projekt zeigt, wie moderne Eventlocations durch KI-gestützte Analysen messbar intelligenter gesteuert werden können.“

Mit der Implementierung der Vision-AI-Lösung entwickele sich die Mitsubishi Electric Halle von einer klassischen Eventlocation hin zu einer datengetriebenen Smart Venue. „Die Kombination aus präziser Besucherzählung im Eingangsbereich, detaillierter Analyse des Foyers und intelligenter Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen schafft eine neue Qualität der Transparenz.“

Für D.Live bedeute dies weit mehr als den Einsatz neuer Technologie. „Es entsteht eine belastbare Grundlage für bessere Entscheidungen, höhere betriebliche Effizienz, mehr Sicherheit und eine kontinuierliche Optimierung der Visitor Experience. Gemeinsam zeigen D.Live und knw., wie datengetriebene Veranstaltungsstätten künftig betrieben werden können.“