Beide Konzerte sind ausverkauft, als Tourveranstalter fungiert KKT. Am Donnerstagabend bilden The Stranglers und die Beatsteaks den Support, am Mittwoch eröffneten Pascow und die Donots als Vorbands das Geschehen, bevor um 20:35 Uhr die Toten Hosen für ein über zweieinhalbstündiges Konzert auf die Bühne kamen.

Auf dem Programm standen fünf Songs aus dem Abschiedsalbum der Band, „Trink aus, wir müssen gehen!“, aber auch Songs aus den Anfangstagen der Band wie „Opel-Gang“ oder „Eisgekühlter Bommerlunder“ und Hits wie „Tage wie diese“, „Zehn kleine Jägermeister“ oder „Hier kommt Alex“. Zudem coverten Campino & Co. „Forever Young“ von Alphaville und „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten.
Erstmals traten die Toten Hosen mit einem Keyboarder auf, Jet Baker von der britischen Ska-Band Buster Shuffle, der das eingespielte Quintett um Campino, Andreas „Kuddel“ von Holst, Andreas „Andi“ Meurer, Michael „Breiti“ Breitkopf und Vom Ritchie unterstützte. Campino sprach viel über die Münchner und bayerische Herzlichkeit mit der man die Band hier immer empfangen habe. Auch erzähle er von früheren Familienurlauben in seiner Kindheit, die man stets in Bayern verbracht habe. Politisch wurde der Sänger indes auch, als er ein am Münchner Flughafen geplantes Abschiebeterminal kritisierte: „Damit löst man keine Probleme.“

Der Olympiapark kann bei den Hosen-Konzerte auf die Infrastruktur des Geländes zurückgreifen und sorgte für einen reibungslosen Ablauf, lediglich bei den Gastro-Ständen kam es zu Peak-Zeiten zu längeren Warteschlangen. Für den Olympiapark ist eine Bühne auf dem Hans-Jochen-Vogel-Platz zwischen Olympiahalle und Olympiastadion zudem keine Premiere. Hier sind in der Vergangenheit unter anderem Rosenstolz aufgetreten, darüber hinaus spielen auf der Bühne beim „Sommernachtstraum“, einer Eigenveranstaltung des Olympiaparks mit großen Fuerwerk, die Live-Bands. Die nächste Ausgabe steigt dort am 18. Juli – unter anderem mit Zoe Wees und Madcon.







