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Concertbüro Franken zieht Sommerhalbzeitbilanz

Bislang haben gut 60.000 Menschen die elf Sommerkonzerte und Festivals des Concertbüro Franken. Bis zum Ende des Sommers werden es 100.000 Besucher:innen sein. Allerdings seien die Herausforderungen, mit denen die Livemusikbranche derzeit zu kämpfen habt, auch bei dem Nürnberger Veranstalter spürbar.

Nach der dritten Ausgabe des Stadionpark Open Air Sommers, den Konzerten auf der Burg Abenberg, sowie den Open-Air-Veranstaltungen am Jahnstadion in Regensburg hat das Open-Air-Programm des Concertbüro Franken die Halbzeit erreicht. „Ein besonderer Dank gilt den mehr als hundert Mitarbeitenden und Dienstleistern, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen der Veranstaltungen beitragen“, heißt es aus Nürnberg.

Wie in den vergangenen Jahren waren das Feuertanz Festival und die Pyraser Classic Rock Night mit ihrem treuen Stammpublikum ausverkauft. Auch bei den Konzerte nder Broilers und von Tream im Stadionpark hieß es: Sold out. Wincent Weiss, Jan Delay und Save The Core waren ebenfalls gut besucht. Auch für die Show von AnnenMayKantereit in der gegenüberliegenden PSD Bank Nürnberg Arena wurden alle Tickets verkauft.

„Das ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis. Dennoch sind die Herausforderungen, mit denen die Livemusikbranche derzeit zu kämpfen hat, auch beim Concertbüro Franken spürbar. Einige Konzerte wurden wesentlich schwächer besucht als erwartet. Gleichzeitig hat sich die Entwicklung im Vorverkauf in den vergangenen Wochen und Monaten merklich verlangsamt“, teilt das Concertbüro Franken mit.

Auch bei den Getränkeumsätzen stellt das Unternehmen einen Rückgang fest. Ein möglicher Grund dafür seien die hohen Ticketpreise und das damit verbundene Sparverhalten vieler Gäste. Gleichzeitig würden die Kosten in nahezu allen Bereichen weiter ansteigen, klagt das Concertbüro Franken..

„Trotz der spürbaren Veränderungen im Markt und der wirtschaftlichen Herausforderungen ist das Concertbüro Franken mit einer Mischung aus langfristig erfolgreichen, mittelgroßen Nischenfestivals mit festen Communities sowie Einzelshows unterschiedlicher Größenordnungen von 800 bis 12.000 Gästen gut für die Zukunft aufgestellt und zieht eine positive Zwischenbilanz“, so das Unternehmen weiter.