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Applaus-Award kommt nach Potsdam

Die 13. Ausgabe des Applaus-Awards findet am 24. November 2026 im im Waschhaus in Potsdam statt. In diesem Jahr gingen rund 400 Bewerbungen ein, das Preisgeld für den Spielstättenprogrammpreis beträgt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro.

Die hohe Zahl der Einreichungen unterstreiche die anhaltende Bedeutung des Spielstättenprogrammpreises für die deutsche Livemusikkultur, teilt die Initiative Musik mit. Der mit rund 1,5 Millionen Euro dotierte Preis würdige die Menschen, die die Livemusikszene in Deutschland mit unternehmerischem Einsatz, großem Engagement und herausragenden Musikprogrammen prägen. In sechs Kategorien werden Auszeichnungen von bis zu 40.000 Euro vergeben. Die Preisträger:innen gibt die Initiative Musik im November bekannt, bereits im Herbst will sie das Programm für die Preisverleihung benennen. Durch den Abend in Potsdam führt die Moderatorin Kathrin Wosch.

„Clubs und Konzertreihen sind unverzichtbare Orte musikalischer Vielfalt und häufig die ersten Bühnen für neue künstlerische Stimmen. Mit der Preisverleihung in Potsdam machen wir die Stärke der Brandenburger Livemusikszene sichtbar und würdigen an diesem Tag die großartige Arbeit hinter diesen wichtigen Kulturorten“, sagt Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik.

Mit der Verleihung in Potsdam setzt der Applaus-Award seine Tradition fort, jedes Jahr eine andere Region der deutschen Livemusiklandschaft in den Mittelpunkt zu stellen. „Brandenburg verfügt über eine vielfältige Musik- und Kulturszene mit unabhängigen Clubs, soziokulturellen Zentren, Festivals und engagierten Veranstalter:innen. Von elektronischer Musik über Indie und Jazz bis hin zu experimentellen Formaten prägen sie das kulturelle Leben der Region und schaffen wichtige Räume für künstlerische Entwicklung und kulturelle Teilhabe“, weiß die Initiative Musik zu berichten.

Mit dem Applaus-Award würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, Livemusikspielstätten und Konzertreihen für ihre herausragenden Musikprogramme, ihre kulturelle Exzellenz, ihre Wirkkraft sowie ihre soziokulturelle Bedeutung. Die Preisvergabe wird seit 2013 von der Initiative Musik umgesetzt und von einer Steuerungsgruppe aus Vertreter:innen von BKM, Initiative Musik, Bundeskonferenz Jazz und LiveMusikKommission begleitet.