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GEMA-Kulturförderung: Charlotte Seither sieht Reform kritisch

Im Vorfeld der vom 5. bis 7. Mai in Berlin anstehenden Mitgliederversammlung der GEMA gewinnt die Diskussion um den Antrag zur Neuausrichtung der Kulturförderung weiter an Fahrt. Auf Nachfrage von MusikWoche setzt sich die Komponistin Charlotte Seither mit dem Reformvorhaben auseinander.

Knut Schlinger, Charlotte Seither29.04.2026 07:33
GEMA-Kulturförderung: Charlotte Seither sieht Reform kritisch
Befürchtet im Zuge der Reform der GEMA-Kulturförderung einen "grundlegenden Systemwechsel, der von der Verteilung in der Sparte E bis hin zum politischen Umbau der Gremien reicht": die Komponistin Charlotte Seither. Foto: Marko Bussmann

2025 hatte ein viel diskutierter Vorstoß zum Thema Kulturförderung die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlt, 2026 geht die GEMA das Thema nun noch einmal an. So steht im Rahmen der vom 5. bis 7. Mai in Berlin anstehenden Mitgliederversammlung der Verwertungsgesellschaft erneut ein Antrag zur Neuausrichtung der Kulturförderung auf der Tagesordnung. Bereits zu Beginn des Jahres warb GEMA-Vorstandsmitglied Georg Oeller für die überarbeitete Version, die die Förderung künftig "breiter" gestalten soll.

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