Selbst schuld. Hätte man sich in den USA im Vorfeld des Kinostarts von „Taylor Swift – The Eras Tour“ nicht so sehr in Ekstase geredet, mit irgendwelchen Fabelzahlen hantiert, die völlig unrealistisch zu erreichen waren (von einem Start von womöglich mehr als 150 Mio. Dollar und mehr war die Rede), dann würde einem das tatsächliche Startergebnis des dreistündigen Konzertfilms jetzt nicht wie eine Enttäuschung vorkommen. Weil nämlich festzuhalten ist: 93,3 Mio. Dollar Umsatz am ersten Wochenende ist gerade in diesem schwierigen Kinoherbst 2023 ein absoluter Segen. Und eine unfassbare Leistung obendrein, weil natürlich der beste Kinostart eines Konzertfilms aller Zeiten, der beste Start eines von einer Kinokette verliehenen Films, der zweitbeste Kinostart im Oktober hinter „Joker“, der 2019 auf 96,2 Mio. Dollar gekommen war, und der siebtbeste Start in diesem Jahr. Der Swift-Film sorgte auch eigenhändig dafür, dass erstmals seit Wochen gesamt wieder mehr als 100 Mio. Dollar an einem Wochenende an den US-Kinokassen umgesetzt werden konnte. Wer also mit diesen gewaltigen Zahlen nicht zufrieden ist, hatte offenkundig völlig falsche Erwartungen. Selbst schuld.
KINOCHARTS USA: Tay Tay kam, sang und siegte
Endlich wieder volle Kinos in den US-Kinos. Das ist Taylor Swift zu verdanken, die mit „Taylor Swift: The Eras Tour“ und fantastischen Zahlen den besten Start eines Konzertfilms überhaupt verzeichnen konnte- wenngleich manch absurd hohe Erwartung nicht erfüllt werden konnte.





