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Registrierung für Kulturpass gestartet

Seit heute können sich Kulturanbietende für den digitalen Markplatz des Kulturpasses registrieren und dort einen eigenen Shop für ihre Angebote anlegen.

Mitte Juni geht der Kulturpass an den Start, in dessen Rahmen allen jungen Menschen, die 2023 ihren 18. Geburtstag feiern (bzw. schon gefeiert haben) ein Guthaben von 200 Euro zur Nutzung kultureller Angebote gewährt wird. Mit dem heutigen Tag gehen die Vorbereitungen zur Einführung auf die Zielgerade, denn ab sofort können Kulturanbietende sich auf der zentralen Website www.kulturpass.de für den digitalen Marktplatz registrieren und dort einen eigenen Shop für ihre jeweiligen Angebote anlegen.

Vom Kulturpass umfasst sind Veranstaltungen wie Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen, Eintrittskarten für Museen sowie physische Produkte wie Bücher, Comics und Musikinstrumente, große Online-Händler sind dabei aber nicht Teil der unterstützen Branchen. Die Kosten für die abgerufenen Angebote werden den Anbietern im Nachgang erstattet, die Inanspruchnahme erfolgt ausschließlich über die Kulturpass-App.

Ausführliche Informationen zum Kulturpass

Für die Kinos wurde bereits eine Lösung erarbeitet, die eine unkomplizierte Abwicklung sicherstellen soll (wir berichteten), erläutert werden die notwendigen Schritte unter anderem bei zwei inhaltsgleichen „Onboarding“-Terminen, die seitens des HDF Kino für den 24. und 31. Mai jeweils um 11 Uhr angekündigt wurden, interessierte Kinobetreibende können sich über [email protected] für einen der Zoom-Termine anmelden. Unabhängig davon hatte die BKM schon heute zu einem allgemeinen Termin für Kulturanbietende geladen.

„Der Kulturpass ist eine große Chance für die gesamte Kulturszene, gerade auch in ländlichen Gebieten abseits der großen Metropolen. Nach der entbehrungsreichen Corona-Zeit können Kulturanbieterinnen und -anbieter nun durch den Kulturpass ein junges Publikum vor Ort gewinnen und langfristig an sich binden“, so Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Und weiter: „Jetzt kommt es nur darauf an, dass diese Chance auch genutzt wird. Damit die Jugendlichen beim Start der App in etwa vier Wochen ein möglichst vielfältiges Angebot vorfinden, rufe ich alle Kulturanbieterinnen – und anbieter dazu auf, beim Kulturpass mitzumachen.“

Wie bereits angekündigt, soll die in diesem Jahr als Pilotprojekt angelegte Initiative bei erfolgreichem Verlauf fortgesetzt und erweitert werden, angedacht ist insbesondere die Erweiterung auf 15- bis 17-Jährige; mit jeweils gestaffeltem Guthaben.