Das musikalische Multitalent Gustavo Santaolalla erhält bei der diesjährigen Auflage des Filmmusik-Kongresses SoundTrack Cologne den Preis fürs Lebenswerk.
Der 72-Jährige schaut auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück. Der argentinische Komponist arbeitete lange mit Alejandro González Iñárritu zusammen, beispielsweise bei „Amores Perros“ oder „Biutiful“. In der Kollaboration mit dem Mexikaner erhielt er 2007 für den Soundtrack zu „Babel“ seinen zweiten Oscar. Den Ersten gewann er für den herzzerreißenden Score zu „Brokeback Mountain“ im Jahr zuvor. In seiner restlichen Vitrine stehen unter anderem ein weiterer Golden Globe für die Arbeit an „Brokeback Mountain“, 2 Grammys und 19 Latin Grammys.
Zuletzt überzeugte er mit seinem Beitrag zum Videospiel „The Last of Us“ und der darauf beruhenden HBO-Serie mit Pedro Pascal. Die Verbundenheit zu seiner Heimat zeigte er in der Netflix-Mini-Serie „Break It All“, die sich mit der Geschichte lateinamerikanischer Rock-Musik auseinandersetzt.
Mit Netflix arbeitete er auch an der deutschen Serie „Liebes Kind“. Im Rahmen des 21. SoundTrack Cologne stellt er die Serie mit Regisseurin Isabel Kleefeld, Produzenten Tom Spieß, Musik-Supervisor Christoph Becker und anderen am 3. Juli vor. Am Folgetag wird er mit dem Oskar-nominierten Komponisten Gary Yershon eine Masterclass halten. Zum Abschluss der Feierlichkeiten Santaolallas wird er am 5. Juli den Preis fürs Lebenswerk erhalten. In diesem Rahmen wird das Neue Rheinische Kammerorchester seine bekanntesten Stücke interpretieren.






