Bei der Cinema Con in Las Vegas sorgte Sony für Aufsehen. Die „Beatles“ gehören zu den ikonischsten Bands aller Zeiten. „1917“-Regisseur Sam Mendes arbeitet zurzeit an vier Filmen, die jeweils eines der Bandmitglieder in den Fokus stellen werden. Soweit so normal. Für eine Überraschung sorgt aber die Release-Strategie. Die vier Biopics über Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr und John Lennon sollen alle im selben Monat erscheinen. Sony hat dafür den April 2028 vorgesehen.
Sam Mendes bezeichnete bei der Präsentation des Projekts bei der Cinema Con „The Beatles – A Four-Film Cinematic Event“ als erstes „Binge-Erlebnis in Kinos“. Ob das bedeutet, dass die Filme alle auf einmal veröffentlicht werden und Woche für Woche ihren Weg ins Kino finden, wurde noch nicht spezifiziert.
Mendes will sich mit der eigenwilligen Strategie gegen die Streaming-Konkurrenz durchsetzen. „Wir brauchen große Kinoereignisse, um die Leute aus dem Haus zu bekommen“, so Mendes. Um der Größe der Band gerecht zu werden, wären die vier Filme notwendig gewesen, wie der Regisseur seinen Planungsprozess skizziert.
Das Musikerquartett wird von einigen der aufstrebenden englischsprachigen Schauspieltalenten porträtiert. Paul Mescal spielt Paul McCartney, Joseph Quinn wird George Harrison darstellen, Barry Keoghan wird Ringo Starr spielen und Harris Dickinson wird die Rolle von John Lennon einnehmen.






