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Endgültiges VU-Ergebnis weckt Hoffnungen

Der Mischkonzern Vivendi Universal (VU) gab heute seine endgültigen Ergebnisse für das erste Quartal bekannt. Demnach sanken die Verluste deutlich. Die Zahlen ließen die VU-Aktien um ein Prozent steigen.

Der Mischkonzern Vivendi Universal (VU) gab heute seine endgültigen Ergebnisse für das erste Quartal bekannt. Der operative Gewinn konnte dank guter Ergebnisse in den Bereichen Telekommunikation (Cegetel/SFR, Maroc Telecom) und Bezahlfernsehen (Canal+) um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf nunmehr 844 Mio. Euro gesteigert werden. Analysten hatten mit nur 652 Mio. Euro gerechnet. Der Nettoverlust des Konzerns sank von 815 auf 319 Mio. Euro. Auch der Schuldenstand konnte von 20 auf 14 Mrd. Euro verringert werden. Die Zahlen ließen die VU-Aktien um rund ein Prozent steigen. Bereits im Mai hatte VU seine vorläufigen Quartalsergebnisse veröffentlicht, damals allerdings ohne Angabe von Gewinnen und Verlusten. Schon damals stand fest, dass das Unterhaltungsgeschäft ein Loss-Leader bleibt. So machte die Universal Music Group bei einem Umsatzminus von 19 Prozent (1,1 Mrd. Euro) auch ein operatives Minus von 28 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2002 waren es noch 27 Mio. Euro Gewinn. Ähnlich erging es auch dem Games-Sektor: Das 15-prozentige Umsatzminus (106 Mio. Euro) bedeutet ein operatives Ergebnis von -24 Mio. Euro (1. Q ’02: -1 Mio.). Dagegen konnte Canal+ deutlich zulegen. Zwar fiel der Umsatz um drei Prozent (1,166 Mrd. Euro), jedoch stieg das Ergebnis von -68 auf 158 Mio. Euro. Die Sparte Vivendi Universal Entertainment wartet in der Bilanz mit Pro-forma-Werten auf, die einen direkten Vergleich der Quartale transparenter machen soll. So fiel bei VUE der Umsatz um 22 (1,466 Mrd. Euro) und das Ergebnis um 23 Prozent (213 Mio. Euro).

Weitere Neuigkeiten zum Verkauf von VUE und Universal Music gab es bei der Vorstellung der Zahlen jedoch nicht.

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