Das 21. Zurich Film Festival (ZFF) ehrt die preisgekrönte Komponistin Hildur Guðnadóttir mit dem Career Achievement Award. Die Auszeichnung wird ihr am 2. Oktober 2025 bei der Gala „Cinema in Concert“ in der Tonhalle Zürich überreicht. Guðnadóttir, bekannt für die Soundtracks zu „Joker“, „Tár“ und der TV-Serie „Chernobyl“, übernimmt zudem den Vorsitz der Jury des 13. International Film Music Competition (IFMC).
Festivaldirektor Christian Jungen würdigt Guðnadóttir als eine der innovativsten Komponistinnen unserer Zeit, deren experimentelle Klänge das Mainstream-Kino prägen und emotional tief wirken. Die gebürtige Isländerin, geboren 1982, gewann u. a. Oscar, Golden Globe, Emmy und zwei Grammys. Sie arbeitet aktuell an Filmen von Nia DaCosta und bringt neben Filmprojekten auch Theater- und Tanzmusik hervor.
Der IFMC fordert Komponist:innen auf, für den Kurzfilm „Wild Love“ eine Partitur für Sinfonieorchester zu schreiben. Die drei Finalisten werden am 2. Oktober vom Tonhalle-Orchester Zürich unter Komponist Frank Strobel live vorgestellt. Guðnadóttir, Strobel und weitere Experten wählen anschließend den Gewinner, der den mit 10.000 CHF dotierten „Golden Eye“ erhält.






